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Studie: Cloud Computing kommt bei Endnutzern nur langsam aus den Startlöchern

Archivmeldung vom 31.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Das sogenannte Cloud Computing wird derzeit von den führenden IT-Unternehmen stark beworben, doch bei den deutschen Smartphone-Nutzern ist die neue Speichertechnologie nur eine kleine Wolke am Smartphone-Himmel. Grundsätzlich ist den Smartphone-Nutzern in Deutschland Cloud Computing zwar ein Begriff, aber nur 17 Prozent nutzen bisher die externe Datenspeicherung über ihre Smartphones. Bei der klaren Mehrheit (75 Prozent) der Smartphone-Nutzer konnte die neue, fortschrittliche Speicherfunktion bisher noch nicht überzeugen.

Dies ist das Ergebnis der ersten Welle der quartalsweise erscheinenden Studie "Smartphone Mobile Internet eXperience (SMIX)" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov. Unter dem Begriff Cloud Computing versteht man die Möglichkeit, Daten wie z.B. Fotos oder Musik nicht auf dem Smartphone, Tablet oder Computer zu speichern sondern auf externen Servern im Internet.

Apple, HTC und Deutsche Telekom sind First Mover bei Cloud Computing

Der Nutzungsanteil ist insgesamt zwar immer noch nicht besonders hoch, unterscheidet sich aber deutlich nach Smartphone-Herstellern und Providern. Vor allem Apple und der taiwanische Smartphone- und Tablethersteller HTC sind Vorreiter durch eigene Cloud Angebote oder Kooperationen. So nutzen 30 Prozent der Apple-User bereits die Online-Datenspeicherung über das hauseigene Angebot iCloud. Bei HTC sind es 24 Prozent, die von Cloud Computing über den Kooperationspartner DropBox Gebrauch machen.

Bei den Providern hat die Deutsche Telekom mit ihrem Angebot Telekom Mediencenter die Nase vorn. "Die Deutsche Telekom konnte durch ihr hauseigenes Angebot einen First-Mover Vorteil realisieren und so bei den Verbrauchern punkten. Die Cloud-Offensive scheint sich gelohnt zu haben" weiß Bastian Morasch, Studienleiter und Consultant bei YouGov.

Sicherheitsbedenken sind Hauptargument gegen Verwendung von Cloud Computing

Hinsichtlich einer zukünftigen Nutzung äußern sich aktuelle Nichtnutzer eher verhalten. Insgesamt können sich 41 Prozent nicht vorstellen, in den nächsten zwölf Monaten mit der Nutzung von Cloud Computing Anwendungen auf ihrem Smartphone zu beginnen. Als Hauptgrund gegen eine zukünftige Datenspeicherung "in der Wolke" sehen viele Smartphone-Nutzer die Angst um persönliche Daten durch mangelnde Sicherheit. Die Sorge ist verständlich, denn oftmals ist für den Verbraucher gar nicht mehr genau festzustellen, wo sich die ausgelagerten Anwendungen oder Informationen beim Cloud Computing befinden. Hier sind seitens der Cloud-Anbieter Aufklärung und die Betonung von Sicherheitsvorkehrungen gefragt.

Studie Smartphone Mobile Internet eXperience (SMIX)

In der ersten Welle der vierteljährlich erscheinende Studie wurden 994 Personen im Zeitraum vom 01.06. bis 18.06.2012 befragt. Die nächste Welle erscheint im November 2012.

Quelle: YouGov Deutschland AG (ots)

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