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Weniger Zeit vor Smartphone, Laptop & Co: Mehr als jeder Dritte offen für digitalen Verzicht

Archivmeldung vom 26.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Bild: John Sting, unsplash.com

Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland zeigt sich aufgeschlossen gegenüber Digital Detox, dem bewussten Verzicht auf Smartphone, Laptop, Fernseher und Co. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative YouGov-Umfrage des Energieanbieters E.ON im Vorfeld der Fastenzeit.

Demnach können sich 41 Prozent der Befragten vorstellen, in Zukunft bewusst weniger Zeit vor Bildschirmen zu verbringen. Für 43 Prozent kommt ein digitaler Verzicht hingegen überhaupt nicht in Frage, 16 Prozent sind unentschlossen.

Energiesparen als Motiv für digitalen Verzicht

Wer Digital Detox gegenüber offen ist, will den Studien-Ergebnissen zufolge vor allem sein Bewusstsein schärfen: 59 Prozent derjenigen, die sich in Zukunft digitalen Verzicht vorstellen können, würden damit ihre Konzentration auf andere Dinge lenken wollen, 37 Prozent erhoffen sich Entschleunigung im Alltag. Auch der bewusstere Umgang mit dem eigenen Energieverbrauch wird als Motiv genannt: Ungefähr jeder Fünfte (21 Prozent) möchte mit dem digitalen Verzicht seinen persönlichen Energieverbrauch zu Hause senken.

Großes Energiespar-Potenzial durch Digital Detox

Wie E.ON Berechnungen zeigen, ist das theoretische Energiespar-Potenzial durch Digital Detox tatsächlich enorm. Würden 41 Prozent der Menschen in Deutschland für einen Tag vollständig auf die Nutzung von Smartphone, Laptop und Fernseher verzichten, läge die eingesparte Energiemenge bei knapp zehn Millionen Kilowattstunden. Das entspräche in etwa der Menge an Strom, die 1,4 Millionen Haushalte in Deutschland durchschnittlich pro Tag verbrauchen.*

Digital Detox kommt besonders für Jüngere in Frage

Wie die Umfrage-Ergebnisse zeigen, können sich besonders jüngere Menschen einen digitalen Verzicht vorstellen. In der Altersgruppe der 18 bis 24-Jährigen sind 58 Prozent dem digitalen Verzicht gegenüber aufgeschlossen, bei den 25 bis 34-Jährigen rund 50 Prozent. Dagegen kommt Digital Detox nur für 35 Prozent der Befragten ab 55 Jahren in Frage. Die Sehnsucht nach einem digitalen Verzicht scheint bei jungen Menschen besonders ausgeprägt zu sein - diesen Schluss legen auch die Antworten nach den Motiven nahe: 65 Prozent der 18 bis 24-Jährigen, die sich Digital Detox vorstellen könnten, würden damit ihre Konzentration bewusst auf andere Dinge lenken wollen. 37 Prozent erhoffen sich Entschleunigung für ihren Alltag.

Datenbasis: Das Marktforschungsunternehmen YouGov befragte zwischen dem 31. Januar und 5. Februar 2020 im Auftrag von E.ON insgesamt 4111 Personen. Die Fragestellung lautete: "Könnten Sie sich für die Zukunft vorstellen, bewusst weniger Zeit vor Bildschirmen (z. B. PC, Fernseher, Smartphone) zu verbringen? Wenn ja, warum?"

*Angenommen wurde ein Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde. Grundlage für die beispielhaften Berechnungen auf der Basis von Durchschnittswerten waren: Smartphone (14 Watt, eine Ladung pro Tag), Laptop (58,2 Watt, durchschnittliche Nutzungsdauer 2,6 Stunden pro Tag), Fernsehgerät (120 Watt, durchschnittliche Nutzungsdauer 3,5 Stunden pro Tag), durchschnittlicher Jahresverbrauch pro Haushalt 2500 kWh.

Quelle: E.ON Energie Deutschland GmbH (ots)


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