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Neue Ideen für das Festnetztelefon

Archivmeldung vom 20.09.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.09.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gigaset Communications GmbH
Bild: Gigaset Communications GmbH

Praktisch, vielseitig und schick - Smartphones werden immer beliebter und verdrängen so zunehmend die Telefonie über das Festnetz. Vor allem der Hype um das neue iPhone 5 nimmt immer größere Ausmaße in den Medien an. Damit die festen Telefone in Zukunft jedoch vor dem Aussterben bewahrt werden, entwickeln die Hersteller neue Konzepte für die meist schnurlosen Geräte.

Wieso eine Festnetznummer und eine mobile Telefonnummer besitzen? Und warum zwei Verträge abschließen, obwohl es für das Smartphone auch erschwingliche Flatrates für Festnetz-Gespräche gibt? Der Verzicht auf ein festes Telefon neben dem Handy kann sich in einigen Fällen durchaus rechnen: etwa bei alleinstehenden Personen, finanzschwachen Studenten oder im unternehmerischen Bereich bei Mitarbeitern, die den Großteil ihrer Arbeitszeit nicht an einem festen Arbeitsplatz verbringen. Nicht umsonst sinken die Verkaufszahlen der schnurlosen Telefone seit einiger Zeit kontinuierlich, wie Studien der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) ergeben haben. Die vielfältigen Möglichkeiten und immer erschwinglicheren Preise für Smartphones stellen die herkömmlichen DECT-Telefone in den Schatten. Trotzdem hat die Telefonie über das Festnetz einige Vorteile gegenüber dem Mobilfunk. Ausschlaggebendes Argument ist hier vor allem die Verbindungsqualität, die einen hochwertigeren Sound bei Gesprächen bietet und keine Störungen durch schwankende Netzverfügbarkeit zu verkraften hat. Nicht selten kommt es vor, dass ein Gespräch mit dem Handy einfach abbricht oder der Gesprächspartner kaum noch zu verstehen ist. Auch aus gesundheitlichen Gründen lohnt sich das Festnetz, da die meisten DECT-Telefone über einen Eco Modus verfügen und somit eine deutlich geringere Strahlung als Mobiltelefone besitzen. Vor allem in größeren Unternehmen gehören Festnetztelefone zur Grundausstattung, denn eine professionelle Telefonanlage sorgt für schnelle Rufumleitungen und garantiert eine zügige interne Kommunikation durch Kurznummern. Auch Familien nutzen noch verstärkt Festnetztelefone, in der Regel ein schnurloses Telefon von Gigaset, da dieses oft im Paket mit DSL angeboten wird.

Schnurloses Telefon von Gigaset auf Android-Basis

Um den Rückgang der Verkaufszahlen zu stoppen, werden die Technologien ständig weiterentwickelt und die bisherigen Vorteile der Festnetztelefone ausgebaut. Gleichzeitig wird der Funktionsumfang der schnurlosen Telefone immer weiter erhöht, um mit den Smartphones Schritt halten zu können. Farbige Touchscreens erleichtern die Bedienung und drahtlose Verbindungen zum Computer erweitern die Konfigurationsmöglichkeiten, zum Beispiel beim Synchronisieren von Kontakten. Das deutsche Unternehmen Gigaset arbeitet zudem an Festnetztelefonen auf Android-Basis, was die Installation zahlreicher Apps ermöglicht. So wird das Telefon gleichzeitig zur Wetterstation, Alarmanlage oder trägt zum Energiemanagement bei. "Wir wollen auf dem Markt mit dem Oberbegriff "Intelligentes Haus" mitspielen.", so Gigaset Konzernchef Charles Fränkl im Interview mit der Welt. So könnte das schnurlose Festnetztelefon vom einfachen Kommunikationsgerät zum Steuerungsgerät für die Technik in den eigenen vier Wänden avancieren. Wenn in Zukunft also deutlichere Grenzen zum Mobiltelefon gezogen werden, könnte der Markt langfristig gestärkt aus der momentanen Krise hervorgehen.

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