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Gas schlägt Holzkohle: Drei Expertentipps zu Deutschlands Lieblingsgrill

Archivmeldung vom 05.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Deutscher Verband Flüssiggas e.V. Fotograf: Designbüro Ehmer
Bild: Deutscher Verband Flüssiggas e.V. Fotograf: Designbüro Ehmer

Nach wechselhaftem Wetter im Mai, kündigt sich zum meteorologischen Sommeranfang sonniges Grillwetter bei uns an: Zeit für ein entspanntes BBQ mit Freunden und der Familie. Doch welchen Grill bevorzugen die Grillfans in Deutschland? Die eindeutige Antwort: Gas schlägt Holzkohle! 36 Prozent der Befragten würden sich beim Neukauf für einen Gasgrill entscheiden.

Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG)[1]. Damit belegt der Gasgrill auf der Beliebtheitsskala den Spitzenplatz - vor dem Holzkohlegrill (33 Prozent) und dem Elektrogrill (14 Prozent).

"Das Ergebnis bestätigt den Trend der vergangenen Jahre: Gasgrills werden immer beliebter und haben sich zu gefragten Lifestyle-Produkten entwickelt. Sofort einsatzbereit, exakte Temperaturkontrolle, optimal für Balkon und Terrasse - das sind entscheidende Vorzüge, die Grillfans aller Generationen überzeugen", sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).

Trendprodukt Gasgrill: Jeder Zweite unter 30 ist heiß drauf

Besonders die jüngere Generation hat eine eindeutige Grillpräferenz: In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen setzt fast jeder Zweite (45 Prozent) beim Neukauf auf einen Gasgrill. Bei den 30- bis 59-Jährigen sind es 43 Prozent. Doch perfekte Grillergebnisse sind keine Frage des Alters - sondern des richtigen Umgangs mit dem Lieblingsgrill der Deutschen. Hier drei Expertentipps, worauf BBQ-Fans beim Grillen mit Flüssiggas achten sollten.

Rot, grün, weiß oder grau? Das bedeutet die Farbe der Flasche

In Baumärkten, Gartencentern und bei Fachhändlern gibt es Gasflaschen zum Leihen und zum Kaufen. Rote, grüne und weiße Flaschen können gegen die Zahlung einer Pfandgebühr geliehen werden. Sie enthalten Flüssiggas eines bestimmten Anbieters, dessen Logo auf der Flasche steht. Der Tausch - leer gegen voll - ist dann bei Händlern möglich, die den jeweiligen Flüssiggasanbieter führen. Graue Flaschen sind Kaufflaschen. Sie kosten meist etwas mehr. Wer Eigentümer einer Gasflasche ist, kann sie anbieterunabhängig bei allen Händlern, die Kaufflaschen führen gegen eine volle Gasflasche tauschen. Welche Flasche ist also die richtige? "Wer viel zu Hause grillt und für den Flaschentausch immer zum gleichen Händler fährt, entscheidet sich am besten für eine Leihflasche", sagt Markus Lau. "Für Grillfans, die viel mit dem Wohnmobil und Wohnwagen unterwegs sind und beim Wiederauffüllen unabhängig bleiben möchten, ist eine Kaufflasche die richtige Wahl."

5-, 8- oder 11-Kilogramm-Flasche? Abhängig von Leistung und Größe des Grills

Die Leistung des Gasgrills und die gewünschte Grilldauer sind entscheidende Variablen für die Wahl der richtigen Gasflaschengröße. Die 5-Kilogramm-Flasche eignet sich für kleinere Gasgrills unter 6,5 Kilowatt (kW). Zudem gibt es spezielle 8-Kilogramm-BBQ-Flaschen, die so konzipiert sind, dass sie in den Unterschrank der gängigen Gasgrills passen. Für leistungsstärkere Gasgrills oberhalb von 6,5 kW sind 11-Kilogramm-Flaschen optimal. Und wie lang reichen diese? "Der Verbrauch ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Als Faustregel gilt: eine 11-Kilogramm-Flasche reicht ungefähr für 15 Stunden, die kleinere 5-Kilo-Variante rund fünfeinhalb Stunden", sagt Markus Lau. "Da Grills jedoch nicht die gesamte Dauer auf Hochtouren laufen, kann mit den unterschiedlichen Flaschengrößen häufig deutlich länger gegrillt werden."

Flasche leer? Oder doch nicht...

Für viele Grillfans der absolute Albtraum: Die Grillparty ist in vollem Gange, die hungrigen Gäste sitzen am Tisch und plötzlich ist die Gasflasche leer. Doch wie lässt sich vorab der aktuelle Füllstand ermitteln, um solche ärgerlichen Situationen zu vermeiden? Die verlässlichste Methode ist, die Gasflasche zu wiegen. Anschließend vom ermittelten Gewicht einfach das Leergewicht der Flasche abziehen, das auf der Gasflasche angegeben ist. So erhält man den aktuellen Füllstand der Flasche. Zudem gibt es digitale Füllstandanzeiger, die das aktuelle Gewicht an eine App übermitteln, die daraufhin eine Vorhersage trifft, wie lange das Gas noch reicht. "Wer keine Lust auf aufwendige Berechnungen oder zusätzliche Tools hat, entscheidet sich für eine Ersatzflasche", rät der Experte. "Damit sind Grillfans auf der sicheren Seite und auch dann bestens gerüstet, wenn die Grillparty in die Verlängerung geht."

Datenbasis: [1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage "Präferenzen beim Grillkauf" des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas. Im Mai 2021 wurden 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt.

Quelle: Deutscher Verband Flüssiggas e.V. (ots)

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