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Spielzeug mit App-Steuerung: Eltern sollten Spielzeug erst selbst testen

Archivmeldung vom 15.01.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.01.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Spielzeugprüfung. Bild: "obs/TÜV Rheinland AG/Cornelis Gollhardt"
Spielzeugprüfung. Bild: "obs/TÜV Rheinland AG/Cornelis Gollhardt"

App-gesteuerte Spielzeuge sorgen seit einigen Jahren für großen Spaß im Kinderzimmer - von klassischen Gesellschaftsspielen bis hin zu ferngesteuerten Autos. Damit bei solchen vernetzten Spielzeugen die Sicherheit nicht auf der Strecke bleibt, sollten einige Dinge bereits beim Kauf beachtet werden: "Viele Spielgeräte bieten heute zusätzliche Möglichkeiten über Smartphone-Apps.

Um die Vorteiler der Vernetzung sicher zu nutzen, kommt es neben klassischen Qualitäts- und Sicherheitsmerkmalen vor allem auf Datensicherheit an", sagt Rainer Weiskirchen, Spielwarenexperte bei TÜV Rheinland.

Zugriffsrechte sind entscheidend

Werden die Spielzeuge mittels App vom Smartphone gesteuert, ist immer Vorsicht geboten. Damit öffnet sich zugleich ein mögliches Einfallstor für Hacker. Ähnlich wie bei so genannten Smart Toys, die selbst direkt mit dem Internet verbunden sind, ist auch hier eine aussagekräftige Datenschutzerklärung des Herstellers unabdingbar. Um zu verhindern, dass Unbefugte sich optisch oder akustisch Zugang zum Kinderzimmer verschaffen, sollten Eltern die Erklärung vor allem im Hinblick auf mögliche Zugriffsrechte durchlesen und die Verbindungen immer mit einem sicheren Passwort schützen. Zudem empfiehlt es sich, die mit dem Spielzeug verbundene App zunächst selbst einzurichten, das Spielzeug dann zu testen und erst dann dem Kind auszuhändigen.

Geruchs- und Sichtkontrolle ratsam

Wie bei jeder Form von Spielzeug sollten Eltern ihren Blick auch bei vernetzten Spielsachen auf die mechanische und chemische Sicherheit richten. "Sinnvoll ist es, bei den Produkten vor dem Kauf eine Sicht- und Geruchskontrolle durchzuführen", rät Rainer Weiskirchen. Gibt es scharfe Kanten? Klappert das Spielzeug? Sondert das Spielzeug einen starken Geruch ab, ist Vorsicht geboten, denn es könnte schädliche Lösungsmittel enthalten. Wegen möglicher Kleinteile, die Kleinkinder verschlucken können, sollten Eltern auch immer auf die Altersfreigabe der Produkte achten.

Kauf bei seriösen Quellen

Ebenfalls wichtig aus Sicht des Experten: Spielsachen bei etablierten Händlern kaufen. "Von weitgehend unbekannten Händlern, die aus dem Ausland agieren und ausschließlich über das Internet vertreiben, raten wir ab", betont Weiskirchen. Bei Präsenzgeschäften oder etablierten Onlineshops hingegen könne man davon ausgehen, dass die Einkäufer und Qualitätsbeauftragen der Händler selbst auf die Sicherheit achten. Durch das verpflichtende CE-Zeichen auf den Spielsachen dokumentieren der Hersteller und das Handelsunternehmen, dass diese den europäischen Richtlinien entsprechen.

Prüfmethoden per QR-Code abrufbar

Auf der ganz sicheren Seite sind Eltern laut Rainer Weiskirchen, wenn sie sich für Spielzeug entscheiden, das neben dem CE-Zeichen auch das Prüfzeichen von TÜV Rheinland trägt. Mittels eines integrierten QR-Codes sowie einer ID-Nummer lassen sich beispielsweise über das Smartphone detaillierte Informationen darüber abrufen, was TÜV Rheinland alles an genau diesem Produkt in welcher Form geprüft hat.

Quelle: TÜV Rheinland AG (ots)

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