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Holunderbeeren - roh sind sie giftig, gekocht ein Genuss

Archivmeldung vom 19.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Wandersmann / pixelio.de
Bild: Wandersmann / pixelio.de

Als Marmelade oder Gelee sind sie ein gesunder Genuss, roh gegessen aber giftig, die Früchte des Schwarzen Holunders. Wer die frischen, jetzt reifen Beeren in großen Mengen verzehrt, muss mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall rechnen. Darauf weist die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg, hin.

"Nur gekochte Holunderbeeren sind genießbar", sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der DSH. Die Hitze zerstört die Giftstoffe, anschließend lassen sich die Früchte vielseitig weiterverarbeiten, etwa zu Marmelade, Gelee oder den bekannten Fliederbeersaft, ein altes Hausmittel gegen Erkältungen. Wer abends eine Tasse mit heißem Holundersaft trinkt, schwitzt nachts stark und kann so seine Erkältung früher loswerden. Zum Süßen eignet sich Honig.

Quelle: DSH - Aktion Das Sichere Haus (ots)

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