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Medikamente bei Hitze im Gemüsefach des Kühlschranks lagern

Archivmeldung vom 12.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Voller Kühlschrank: viele Vorräte schlecht. Bild: pixelio.de/Paul-Georg Meister
Voller Kühlschrank: viele Vorräte schlecht. Bild: pixelio.de/Paul-Georg Meister

Die meisten Medikamente vertragen sommerliche Wärme gut. "Hersteller haben sie so entwickelt, dass sie bei Zimmertemperatur gelagert werden können", erläutert der Münchner Apotheker Ralph Laves im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Auch wenn die Temperatur in der Wohnung kurz über 25 Grad steige, sei das kein Problem.

"Bei noch höheren Temperaturen brauchen sie jedoch Kühlung", betont der Apotheker. "Salben und Cremes etwa trennen sich bei hohen Temperaturen rasch in ihre Bestandteile." Das Gemüsefach des Kühlschranks sei für Arzneimittel ein guter Ort. Dort könnten sie nicht einfrieren und unwirksam werden. Menschen mit Diabetes sollten ihren Insulinvorrat am besten auch im Gemüsefach (bei +2 bis +8 Grad Celsius) lagern.

"Für den Transport von hitzeempfindlichen Medikamenten leiht Ihnen Ihr Apotheker gerne eine Kühltasche", sagt Laves und warnt: Bestelle man Medikamente in einer Versandapotheke, sei nicht gewährleistet, dass sie den Transport über optimal temperiert seien.

Quelle: Wort & Bild Verlag - Diabetes Ratgeber (ots)

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