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Mehr Bewegung im Alltag - Darmkrebs vorbeugen

Archivmeldung vom 27.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Michael Heimann / pixelio.de
Bild: Michael Heimann / pixelio.de

In der kalten Jahreszeit fällt es oft schwer, sich zu überwinden. Hinzu kommen die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Nun aber werden die Tage wieder länger, und der Frühling steht vor der Tür. Viele Menschen sind wieder motiviert, nach draußen in die Natur zu gehen und sich zu bewegen.

"Egal ob Radfahren, Joggen oder Gymnastik - auch wenn einige Sportarten durch die COVID-19-Pandemie nicht durchführbar sind -, es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, den Alltag bewegungsreich zu gestalten", so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. "Das ist gesund, hält fit und reduziert zudem das Darmkrebsrisiko." Die Deutsche Krebshilfe unterstützt alle Interessierten bei ihrem Vorhaben, körperlich aktiv zu werden.

Mit 24.100 Neuerkrankungen bei den Frauen und 31.300 Neuerkrankungen bei den Männern jährlich gehört Darmkrebs zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Die Deutsche Krebshilfe nimmt den diesjährigen Darmkrebsmonat zum Anlass, um über die gesundheitsfördernden Effekte von Sport und Bewegung zu informieren.

Experten raten zu mindestens 150 Minuten moderater oder 75 Minuten intensiver körperlicher Aktivität pro Woche beziehungsweise zu einer Mischung aus beidem. So lässt sich das Risiko für eine Darmkrebserkrankung um 20 bis 30 Prozent senken. Am besten ist es, sich täglich zu bewegen. Kinder und Jugendliche sollten mindestens eine Stunde am Tag körperlich aktiv sein.

Regelmäßige Bewegung senkt chronische Entzündungsprozesse im Körper, stärkt das Immunsystem und unterstützt Mechanismen, durch die der Körper Schäden am Erbgut reparieren kann. Darüber hinaus regt körperliche Aktivität den Stoffwechsel an und erleichtert die Gewichtskontrolle. Dies ist besonders bedeutsam, da Übergewicht das Entstehen von Tumoren des Dickdarms ebenfalls begünstigt. Unabhängig vom Aktivitätslevel hat eine überwiegend sitzende Tätigkeit wesentlichen Einfluss auf das Dickdarmkrebsrisiko.

"Es lohnt sich, seinen Körper zu fordern - für die eigene Gesundheit und ein vermindertes Krebsrisiko. Zudem pflegen Menschen, die gern und viel körperlich aktiv sind, oft einen gesünderen Lebensstil als Bewegungsmuffel," betont Gerd Nettekoven. "Sie ernähren sich zumeist bewusster, rauchen seltener, trinken nur wenig Alkohol und verbringen mehr Zeit an der frischen Luft. Sie senken so zusätzlich aktiv ihr individuelles Darmkrebsrisiko."

Quelle: Deutsche Krebshilfe (ots)


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