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Geld vor der Inflation schützen: Experte verrät, welche Anlagen sich wirklich dafür eignen

Freigeschaltet am 07.05.2022 um 08:00 durch Sanjo Babić
David Tappe  Bild: TAPPE CONSULTING AG Fotograf: TAPPE CONSULTING AG
David Tappe Bild: TAPPE CONSULTING AG Fotograf: TAPPE CONSULTING AG

Wer sein Geld vor der "Hyperinflation", wie der bayerische Ministerpräsident Markus Söder den Umstand zuletzt betitelte, schützen möchte, denkt vermutlich an Gold, Immobilien, Kryptowährungen oder Aktien. Doch nicht alle dieser Optionen sind wirklich inflationsfest, wie historische Beispiele zeigen. Zudem gibt es gerade für Privatanleger viele Produkte, die generell kaum Rendite erwirtschaften und damit absolut ungeeignet sind.

David Tappe hat in den letzten Jahren über 1.000 Geldanlagen, Produkte und Fonds analysiert - der Finanzexperte ist sich sicher, dass ein wirkungsvoller Inflationsschutz einfacher realisierbar ist, als viele Menschen denken. Im Folgenden verrät der Experte, welche Geldanlage wirklich vor der Inflation schützt.

Der Begriff des Inflationsschutzes

Als Mensch, der auf den Vermögensaufbau hinarbeitet, hat man es in Deutschland zunehmend schwer. Aufgrund der aktuelle Inflationsrate von mehr als sieben Prozent droht eine stete Entwertung des Privatvermögens. In der Folge fragen sich Anleger zu Recht, wie sie ihr Erspartes vor Inflation schützen können. Beim Inflationsschutz geht es aus wissenschaftlicher Sicht um die kurzfristige Absicherung des Geldes. Anleger meinen damit aber meist, dass sie ihr Privatvermögen langfristig schützen möchten.

Grundsätzlich gilt: Aktienmärkte sind für den Inflationsschutz denkbar ungeeignet, weil sie kurzfristig einen sehr hohen Verlust mit sich bringen können. Anleger möchten jedoch langfristig vor Inflation geschützt sein, um von möglichst hohen Renditen profitieren zu können. Erst dann ist das Ziel, langfristig vor Inflation geschützt zu sein, tatsächlich erfüllt.

Fonds, ETFs und Aktien

Statistisch gesehen ist es so: Steigt die Inflationsrate, gehen auch die Geldmarktprodukte (Girokonto, Tagesgeld, Sparbuch, Festgeld) nach oben - und umgekehrt. Historische Beispiele zeigen, dass eine hohe Inflationsrate früher oder später auch zur Erhöhung der Geldmarktzinsen führt. In den 1970er-Jahren etwa herrschten in ganz Europa hohe ein- bis teilweise zweistellige Inflationsraten vor. In Großbritannien waren es z.B. 20 Prozent. Im Gegenzug waren allerdings auch die Sparbuchzinsen entsprechend hoch.

Anleger können sich dieses Prinzip zunutze machen, indem sie in Aktien investieren und das Risiko gewisser Schwankungen aushalten. Im Gegenzug werden sie mit attraktiven Renditen belohnt, die wiederum langfristigen Inflationsschutz bieten bzw. die Inflationsrate im Durchschnitt deutlich übertreffen und damit ein realer Gewinn entsteht. Wer sich dauerhaft sinnvoll aufstellen möchte, greift am besten zu Fonds, ETFs oder Aktien. Einzelaktien sind dagegen zu risikoreich. In jedem Fall ist aber ein langfristiger Anlagenhorizont, wie beispielsweise bei der Altersvorsorge, entscheidend. So ist dafür gesorgt, dass Anleger sich unterm Strich mehr Rendite abholen.

David Tappe ist Finanzexperte und der Gründer sowie Vorstand der TAPPE CONSULTING AG. Er unterstützt Menschen dabei, auf privater Ebene ein Vermögen für ihre Altersvorsorge aufzubauen. Für seine Kunden und neue Interessenten ist er die unabhängige Anlaufstelle, wenn es um professionelle Beratung zum Thema Geldanlagen geht. Weitere Informationen unter: https://tappeconsulting.de/

Quelle: TAPPE CONSULTING AG (ots)

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