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Urlaubszeit - aber nicht für Einbrecher

Archivmeldung vom 27.06.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.06.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: "obs/Sachverständigenbüro Stephan Ankert"
Bild: "obs/Sachverständigenbüro Stephan Ankert"

Sommer, Sonne, Urlaubszeit - aber nicht für Einbrecher, denn sie haben jetzt Hochkonjunktur. Deshalb sollten Sie, bevor Sie Ihren lang ersehnten Urlaub antreten, genau überdenken, ob Sicherheitsvorkehrungen an Ihrem Eigenheim notwendig sind. Lassen Sie sich ggf. auch vom Fachmann oder von der Polizei beraten.

Hier einige Tipps, wie Sie Ihre Wohnung kostenlos vor ungebetenen Gästen schützen können:

  • Keine Hinweise über die anstehende Abwesenheit geben, z. B. in sozialen Netzwerken oder auf dem Anrufbeantworter.
  • Fotos und Mitteilungen aus dem Urlaub erst nach Ihrer Rückkehr, möglichst aber gar nicht in die sozialen Netzwerke einstellen. Denn auch aus den Fotos von vergangenen Reisen kann man auf Ihre Lebensumstände schließen.
  • Auch während kurzer Ausflüge Fenster und Türen verschließen.
  • Ersatzschlüssel niemals draußen verstecken. Einbrecher finden fast jedes Versteck.
  • Nachbarn über Ihre Abwesenheit informieren und darum bitten, Ihr Haus während Ihrer Abwesenheit zu beobachten.
  • Rollläden bereits bei Dämmerung herunterlassen, am besten aber über entsprechende Programmierungen oder von Bekannten/Nachbarn für eine unregelmäßige Bewegung sorgen.
  • Briefkästen regelmäßig leeren lassen.
  • Einstiegshilfen wie Leitern und Mülltonnen sichern und auf keinen Fall im Freien liegen lassen.
  • Größere Wertsachen, insbesondere Schmuck, unbedingt in einem Bankschließfach aufbewahren.

Die Tipps machen es deutlich: Nicht nur Dunkelheit zieht Einbrecher magisch an, sondern auch erkennbare Abwesenheitsmerkmale während Ihres Urlaubes. Beugen Sie also vor! Schützen Sie Ihre Familie und Ihr Zuhause vor bösen Überraschungen, denn nicht selten führen diese Erlebnisse zu dauerhaften Traumatisierungen. Neben den genannten Vorsichtsmaßnahmen gibt es zahlreiche Möglichkeiten vom Fachmann, die einen umfassenden, effektiven Einbruchschutz bieten. Erfahrungen zeigen es immer wieder: Sobald Fenster und Türen mit einem mechanischen Einbruchschutz der Widerstandsklasse RC2 oder höher ausgerüstet sind, bleibt es in der Regel beim Einbruchversuch. Deshalb gilt für Einfamilienhäuser auch die Regel: Mechanischer Einbruchschutz ist sicherer als elektronische Alarmtechnik!

Kompetente und neutrale Informationen über Einbruchschutz erhalten Sie kostenlos bei einer (kriminal-)polizeilichen Beratungsstelle. Lassen Sie nur geprüfte Sicherheitstechnik von geschulten Fachhandwerkern einbauen, denn auch der beste DIN-geprüfte Einbruchschutz ist wirkungslos, wenn er nur unzureichend montiert wird. "Um die polizeilich empfohlene Sicherheit zu gewährleisten, reicht ein kleines Zusatzschlösschen an nur einigen Fenstern bei weitem nicht aus", erklärt Stephan Ankert (von der Handwerkskammer Oldenburg öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger im Tischlerhandwerk, Mühlen).

Quelle: Sachverständigenbüro Stephan Ankert (ots)