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Hausfinanzierung ohne Eigenkapital – Wie geht das?

Archivmeldung vom 30.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Symbolbild
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Bild: Photo by Tierra Mallorca on Unsplash

Wer sich in Deutschland den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, egal ob durch einen Bau oder den Kauf eines Hauses, hat bei der Hausfinanzierung ohne Eigenkapital einige Möglichkeiten. Wir gehen in diesem Artikel auf die wesentlichen Punkte ein.

1. Der übliche Weg zur Bank

Für große Beträge gibt es das Bauspardarlehen. Diese in Deutschland sehr verbreitete Form der Kreditvergabe wird staatlich gefördert, muss indes an den Erwerb oder Erhalt von Wohnraum gekoppelt werden. Das Geld wird von gewerblichen Kreditinstituten verliehen. Sie müssen als Voll- oder als Universalbank dazu die Berechtigung und die Zulassung haben. Vollbanken sind beispielsweise die Filialbanken und Sparkassen mit ihren Haupt- und Zweigstellen, die Direktbanken sowie die Onlinebanken. Das Gegenteil von ihnen sind die sogenannten Spezialbanken wie Investmentbanken, Bausparkassen oder Kreditinstitute mit Sonderaufgaben für Bund und Länder. 

2. Kredite ohne Schufa

Sowohl in- als auch ausländische Onlinebanken werben im Internet mit Angeboten wie Sofort-, Eil-, Schnell- oder auch Barkredit. Dem Geldsuchenden soll deutlich gemacht werden, dass für ihn das Geld leihen im Internet denkbar einfach ist. Dazu gehört auch, dass derartige Kredite oder Darlehen mit und ohne Schufa angeboten werden. Von solchen Anbietern ist jedoch grundsätzlich abzuraten. Gerade bei der Hausfinanzierung ohne Eigenkapital kann es fatal sein sich darauf einzulassen. Die Zinsen sind oft deutlich höher und darüber hinaus fallen oftmals versteckte Gebühren an. Lehnt die Bank den Kreditantrag ab lohnt sich eine Alternative, mehr dazu im nächsten Abschnitt.

3. P2P-Kredit - privates Geld leihen

Der Peer-to-Peer-Kredit, kurz P2P-Kredit, ist quasi Geld leihen von Privat an Privat. P2P wird ausschließlich im Internet auf Onlinemarktplätzen angeboten. Privatleute vergeben Kredite aus ihrem privaten Vermögen an private Kreditsuchende. Die sind oftmals selbstständig oder Existenzgründer, die sich aufgrund dieser Situation bei den Banken und Sparkassen mangels Bonitätsnachweis kein Geld für den Hausbau oder -kauf leihen können.

4. Geld leihen von Freunden oder Familie

Das Geld leihen beziehungsweise verleihen ist relativ. Es reicht vom überschaubaren Betrag, den sich Verwandte, Freunde und Bekannte untereinander leihen, bis hin zur sechsstelligen Bausumme, die durch eine Hypothek im Grundbuch besichert wird. Die Redewendung "Bei Geld hört die Freundschaft auf" sollte dahingehend ernst genommen werden, dass auch im Privatbereich darüber ein kurzer Vertrag geschlossen wird. Die Freundschaft hört in der Tat dann auf, wenn später Uneinigkeit besteht. Das gesprochene Wort lässt sich nicht nachweisen, es ist nicht mehr präsent. Was geschrieben sowie unterschrieben ist, das steht fest und kann jederzeit geprüft werden. Privates Geld leihen ist deutlich verbreiteter, als es nach außen bekannt. Es ist immer eine diskrete und sehr vertrauliche Angelegenheit, von der außer dem Geldgeber und dem Geldnehmer niemand etwas erfährt, meistens auch nicht erfahren soll.

5. Fazit

Die beste Möglichkeit der Baufinanzierung ist der klassische Weg zur Hausbank oder der Abschluss im Internet.

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