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Chili-Anbau bringt Spaß und Genuss

Archivmeldung vom 04.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Chili-Vielfalt aus dem eigenen Garten Bild: "obs/Suncoast Peppers GmbH/Harald Zoschke"
Chili-Vielfalt aus dem eigenen Garten Bild: "obs/Suncoast Peppers GmbH/Harald Zoschke"

Chilis im Garten bieten für jeden etwas - die Pflanzen mit ihren leuchtenden Früchten sind echte Hingucker, und zur Ernte gibt es eine interessante Vielfalt an Aromen, und je nach Sorte Schärfe von mild bis wild. Auch wenn sie eigentlich aus dem warmen Südamerika stammen, lassen sich Chilis auch bei uns problemlos anbauen, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet. Das Wichtigste in Kürze:

Chili-Saat gibt es im Gartencenter, in der Gartenabteilung im Baumarkt und im Internet (hier auf vertrauenswürdige Quellen mit sortenreiner Qualität achten).

Die Aussaat erfolgt ab Februar/März etwa 5 mm tief in Töpfen, Schalen oder Quelltöpfchen. Die Anzuchterde sollte immer feucht aber nicht nass sein. Zum Keimen mag es die Saat warm, die Temperatur muss konstant mindestens 20°C, maximal 28°C betragen. Am einfachsten gelingt dies mit einer Wärmematte oder einer beheizten Anzuchtbox. Je nach Sorte beträgt die Keimdauer etwa 8 bis 20 Tage.

Das Pikieren (Vereinzeln) erfolgt nach Bildung von mindestens zwei echten Blattpaaren, meist zwei bis vier Wochen, nachdem die Keime aus der Erde schauen.

Nach vier bis sechs Wochen und wenn kein Frost mehr droht, kommen die Jungpflanzen ins Freiland, vorzugsweise auf die Südseite. Alternativ lassen sich Chilipflanzen auch in großen Töpfen oder Blumenkästen ziehen; so kann man sie auch auf Balkon und Terrasse kultivieren und im Herbst bei Frostgefahr ins Haus holen. Besonders gut gedeihen sie auch im Gewächshaus.

Chilis benötigen gute Düngung. Tomatendünger hat sich bewährt, ebenso ein wenig Kompost. Regelmäßig wässern, aber Vorsicht: Chilis mögen keine Staunässe.

Geerntet wird je nach Wetter von August bis Oktober. Die Früchte lassen sich frisch verwenden, trocknen, einfrieren oder einlegen. Besonders bei der Verarbeitung sehr scharfer Chilis sollte man unbedingt Schutzhandschuhe tragen.

Eine detaillierte Anleitung vom Saatkorn bis zur Ernte mit vielen Tipps und Rezepten bietet "Das Chili Pepper Buch 2.0" von Harald Zoschke (ISBN 978-3-937862-02-6). Speziell für Grill-Fans gibt es vom selben Autoren in CHILI BARBECUE (ISBN 978-3-937862-03-3) eine Fülle an interessanten Rezepten für Grills, Smoker und Dutch Oven.

Quelle: Suncoast Peppers GmbH (ots)

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