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Gewitter beim Sommerfest: Schutz vor Blitzeinschlag suchen

Archivmeldung vom 08.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bild: aboutpixel.de/Dannehl
Bild: aboutpixel.de/Dannehl

Ein plötzliches Gewitter kann Sommerfeste im Freien ganz schnell beenden. Für die Feiernden ist das ärgerlich und schlimmstenfalls sogar lebensgefährlich, wenn ein Blitz einschlägt. "Ein Auto bietet sicheren Unterschlupf", sagt Michael Vogel, Experte für Elektrotechnik bei TÜV Rheinland. "Die Energie des Blitzes fließt durch die Karosserie in den Boden, ohne die Insassen zu verletzen."

Gefährlicher hingegen ist der Aufenthalt auf Anhöhen und unter Bäumen, egal ob Buchen oder Eichen. Jeder sollte im Freien mindestens einen Meter Abstand zu Personen und Gegenständen halten. Ansonsten springen Blitze möglicherweise über. Deshalb ist es grundsätzlich besser, ins Haus zu gehen, als beispielsweise unter einem Pavillon auf das Ende des Unwetters zu warten.

Während des Gewitters Stecker ziehen

Für die Verwendung von elektronischen Geräten im Freien eignen sich spritzwassergeschützte Steckdosen. Grundsätzlich ist es bei einem Gewitter ratsam, auch im Haus die Stecker von allen Elektrogeräten zu ziehen. Selbst wenn der Blitz nicht direkt einschlägt, könnte seine Energie über die Stromversorgung in benachbarte Häuser fließen und Schäden verursachen. Zudem empfiehlt es sich, die Antennenleitung vom Netz zu trennen. Während eines Gewitters gilt generell, den Kontakt mit allen metallenen Leitungen zu meiden, die von außen ins Haus führen. Beim Telefonieren mit Handys und schnurlosen Geräten besteht dagegen keinerlei Gefahr.

Blitzschutzsystem schützt vor Schäden

Anders als in öffentlichen Gebäuden verlangt der Gesetzgeber im privaten Bereich keine Blitzschutzinstallation. Ein solches System reduziert jedoch das Risiko von Schäden. Außen fängt ein Blitzableiter die Blitze ein und lenkt sie ins Erdreich. Innen verhindern Module, dass ins Haus einfließende Energie Brände verursacht oder elektronische Geräte beschädigt. Auch Hausbesitzern mit Blitzschutzsystem rät TÜV Rheinland-Experte Michael Vogel, elektronische Geräte vom Netz zu nehmen. Die Beratung zur passenden Anlage und die Montage übernimmt am besten ein Fachbetrieb, der auf Blitzschutz spezialisiert ist.

Quelle: TÜV Rheinland AG (ots)

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