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IG Metall ruft zu ganztägigen Warnstreiks auf

Archivmeldung vom 27.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Streik (Symbolbild)
Streik (Symbolbild)

Bild: Robin Backes / pixelio.de

Nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie in der fünften Verhandlungsrunde hat der IG-Metall-Vorstand die Beschäftigten bundesweit zu ganztägigen Warnstreiks in der nächsten Woche aufgerufen. Außerdem sollen Urabstimmungen über Flächenstreiks vorbereitet werden, teilte die Gewerkschaft am Samstagmittag mit. "Die Arbeitgeber haben es offensichtlich gezielt auf eine Eskalation angelegt und hatten nie die Absicht zur Einigung", sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, am Samstag in Stuttgart.

Mit den ganztägigen Warnstreiks wolle man den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, sich in der Tarifauseinandersetzung einem "tragfähigen Kompromiss" zu nähern. Die Tarifgespräche im Pilotbezirk Baden-Württemberg waren am Samstagmorgen abgebrochen worden. Die Metallarbeitgeber warfen der Gewerkschaft vor, Vorschläge gemacht zu haben, die nicht verhandelbar seien. Der Verhandlungsführer und Südwestmetall-Vorsitzende, Stefan Wolf, warnte die IG Metall, den Tarifkonflikt zu eskalieren: "Ein Ergebnis, das viele unserer Betriebe überfordern würde, wird nicht dadurch besser, dass es mit Druck erzwungen wird", sagte Wolf am Samstag in Stuttgart.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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