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Umfrage: Mehrheit hält Religionen für friedensstiftend

Archivmeldung vom 15.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Gerd Altmann/Shapes:Rursus / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Shapes:Rursus / pixelio.de

Trotz aller religiös motivierten Auseinandersetzungen ist die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) der Ansicht, dass Religionen grundsätzlich zum Frieden beitragen können. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts Yougov, über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Vier von zehn Deutschen (39 Prozent) finden demnach sogar, dass Religionen und Glaubensgemeinschaften einen bedeutenden Beitrag zum Frieden in der Welt leisten. Am hilfreichsten dabei werden in der Befragung allgemeine Aufrufe zur Versöhnung (33 Prozent) bewertet, danach folgen konkrete Gesprächsangebote (27 Prozent), Gespräche auf politischer Ebene (23 Prozent) und Friedensappelle (21 Prozent).

Datenbasis: Das Meinungsforschungsinstituts befragte für die Erhebung Ende Juli im Auftrag der Stiftung Friedensverantwortung der Weltreligionen und Zivilgesellschaft 2.034 Personen. Die Stiftung führt Mitte August die zehnte Weltversammlung von Religions for Peace in Lindau durch, bei der rund 900 Vertreter aller großen Religionsgemeinschaften, der Zivilgesellschaft, von Regierungen und internationalen Institutionen aus rund 100 Ländern erwartet werden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet die Konferenz am 20. August.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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