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DLRG-Präsident stellt kostenfreie Rettung von Schwimmern in Frage

Archivmeldung vom 25.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Angesichts der Unvernunft zahlreicher Badegäste an der Ostsee und anderswo hat DLRG-Präsident Hans-Hubert Hatje die kostenfreie Rettung von leichtsinnigen Schwimmern in Frage gestellt. Hatje sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag): "Unter dem Eindruck dessen, was wir in den letzten Tagen erlebt haben, müssen wir darüber nachdenken."

Es gebe bereits in den Küstenländern Bestrebungen, entsprechende Änderungen bei den Rettungsdienstgesetzen vorzunehmen, so Hatje weiter. Zugleich sprach er sich gegen Bußgelder aus für Schwimmer, die trotz gehisster roter Fahne ins Wasser gehen: "Das ist aus meiner Sicht kein adäquates Mittel." Viele Urlauber würden sich jedoch überschätzen. "Und sie unterschätzen, wie lebensgefährlich Strömungen auch für geübte Schwimmer sein können."

Erneut beklagte der DLRG-Präsident, dass immer mehr Kinder im schulpflichtigen Alter nicht schwimmen können. "Wir müssen mehr Schwimmbäder erhalten - und auch neue bauen. Und zwar nicht nur Spaßbäder."

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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