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Heizöl: Aktuell 81 Prozent teurer als zum Tiefpunkt im September 2020

Archivmeldung vom 05.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: CHECK24 GmbH Fotograf: CHECK24
Bild: CHECK24 GmbH Fotograf: CHECK24

Der Heizölpreis steigt seit Monaten. Im Juli kosteten 2.000 Liter 1.392 Euro. Das sind 81 Prozent mehr als zum Tiefstand im September 2020 (770 Euro). Die Nachfrage nach Rohöl war 2020 aufgrund der Corona-Pandemie deutlich gesunken und damit auch der Ölpreis. Seit Oktober steigt der Heizölpreis wieder.

"Ob sich die für August durch die OPEC plus beschlossene Erhöhung der Ölproduktion auf den Heizölpreis auswirken wird, bleibt abzuwarten", sagt Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. "Schließlich hat die Konjunktur und damit die Nachfrage nach Öl in den vergangenen Monaten angezogen. Heizölkunden sollten sich trotzdem bereitmachen, um bei fallenden Preisen ihre Heizöltanks zumindest teilweise wieder aufzufüllen."

Gas: Alternativtarife ein Viertel günstiger als Grundversorgung

Auch der Gaspreis steigt seit Oktober kontinuierlich. Aktuell zahlt ein Musterhaushalt (Verbrauch: 20.000 kWh) durchschnittlich 1.301 Euro. In der Gasgrundversorgung liegt der Gaspreis mit 1.515 Euro auf einem Allzeithoch. Damit ist Gas bei den zehn günstigsten Alternativanbietern mit durchschnittlich 1.135 Euro aktuell ein Viertel günstiger als in der örtlichen Grundversorgung.

CO2-Abgabe: zwischen 2021 und 2026 zahlt Familie 1.608 Euro (Heizöl) bzw. 1.214 Euro (Gas)

Seit Januar 2021 werden für den Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid (CO2) 25 Euro fällig. Ein Musterhaushalt mit 20.000 kWh Energieverbrauch zahlt durch die CO2-Abgabe 158 Euro (Heizöl) bzw. 119 Euro (Gas) pro Jahr mehr.

"Bereits jetzt zahlen Verbraucher in Deutschland Rekordpreise für Heizöl und Gas und das nicht zuletzt wegen der CO2-Abgabe", sagt Steffen Suttner. "Mittel- und langfristig werden die Energieträger aufgrund der negativen Klimabilanz noch teurer."

Bis 2025 steigt die CO2-Abgabe schrittweise auf 55 Euro je Tonne, der Heizöl- und Gaspreis wird also weiter steigen. Alles in allem zahlt eine Familie in den Jahren 2021 bis 2026 insgesamt 1.608 Euro (Heizöl) bzw. 1.214 Euro (Gas) allein für die CO2-Abgabe.

Quelle: CHECK24 GmbH (ots)

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