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Verpasste Chancen? Der Dalai Lama in Hamburg

Archivmeldung vom 27.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Tendzin Gyatsho, der 14. Dalai Lama
Tendzin Gyatsho, der 14. Dalai Lama

Foto: Lucag
Lizenz: CC-BY-SA-2.5
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Dalai Lama hielt vier Tage lang Vorträge in Hamburg. Begleitet wurde er von Protesten Hunderter Buddhisten der "International Shugden Community" (ISC), die lautstark vom Dalai Lama Religionsfreiheit forderten.

Hintergrund ist ein seit 20 Jahren schwelender Konflikt um die Beschützergottheit Dorje Shugden. Geschätzte 30 bis 50 Prozent der Tibeter gehören dieser Glaubensrichtung an, die der Dalai Lama nach offiziellen Angaben 1996 verbot. Laut ISC führte dies zu einer Apartheid unter den sechs Millionen Tibetern und einer weltweiten Spaltung unter Buddhisten.

ISC Sprecher Markus Rehnert: "In Hamburg ist wieder deutlich geworden, dass es einen massiven Konflikt gibt. Der Dalai Lama allein kann diesen Konflikt lösen, indem er sein Verbot schriftlich aufhebt und sich gegen jede Form der religiösen Diskriminierung von Shugden-Gläubigen ausspricht. Warum tut er das nicht?" Statt Dialog gebe es nur harsche Ablehnung, so auch in Hamburg. Man werde weiter demonstrieren, bis das Verbot tatsächlich aufgehoben, der Konflikt gelöst und die Einheit unter den Tibetern wiederhergestellt sei.

Quelle: International Shugden Community (ots)

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