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Nach Protest: Immobilienentwickler verzichtet auf den Namen Coppi-Park für Projekt in Berlin-Lichtenberg

Archivmeldung vom 08.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Niederflur-Straßenbahnwagen Flexity Berlin am Hauptbahnhof
Niederflur-Straßenbahnwagen Flexity Berlin am Hauptbahnhof

Von Kurt Rasmussen, Attribution, Link

Der niederländische Immobilienentwickler Van Caem Projects verzichtet auf die beabsichtigte Namensgebung Coppi-Park für ein Gewerbeparkprojekt in Berlin-Lichtenberg. Das bestätigte Hans Coppi junior im Interview mit "nd.DieWoche" .

"Ich bin von den Absichten des Investors völlig überrascht worden", erklärte Coppi, dessen Eltern als Widerstandskämpfer der "Roten Kapelle" von den Nazis ermordet wurden. "Ich fand es ziemlich übergriffig und respektlos, dass man mich als unmittelbaren Nachkommen von Hans und Hilde Coppi im Vorfeld zu dieser Namensgebung nicht konsultiert hatte", sagte Coppi, der 1942 im Berliner Frauengefängnis Barnimstraße geboren wurde.

Geschäftsführer Henrik van Caem sei danach auf Hans Coppi zugekommen und habe ihm versichert, dass er die Bezeichnung Coppi-Park auf dessen Wunsch hin nicht weiterverwenden wird. "Er hat sich auch bei mir entschuldigt. Mit dieser Geste kann ich gut leben", so Coppi zu "nd".

Quelle: neues deutschland (ots)

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