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Genf als Hotspot für indische Virus-Mutante

Archivmeldung vom 18.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Genf: Der Jet d’Eau
Genf: Der Jet d’Eau

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Vor zwei Tagen brachten zwei Personen die indische Mutante nach Genf – mittlerweile ist die die Zahl von Betroffenen auf insgesamt 15 Personen gestiegen. Die Stadt wird voraussichtlich strengere Maßnahmen treffen, um eine weitere Verbreitung des Virus zu stoppen. Wie viel gefährlicher diese Virusvariante ist, sei jedoch noch nicht abzuschätzen, schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es diesbezüglich auf deren deutschen Webseite: "Auch wenn vieles noch unbekannt ist über die indische Virusvariante, so hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sie als „besorgniserregend“ eingestuft. In Folge dessen, macht sich die Stadt Genf immer mehr Sorgen über die dortigen Entwicklungen. Die Fälle häufen sich in der internationalen Stadt, Schweizer Medienberichten zufolge.

Der erste nachgewiesene Fall der indischen Mutante tauchte Ende März in der Schweiz auf. Mittlerweile habe sich die Variante jedoch in mindestens 44 Ländern ausgebreitet. Auch an vielen Orten in der Schweiz soll sie nun nachgewiesen worden sein. Die Schweizer Stadt Genf, welche viele Hauptsitze von internationalen Institutionen und Unternehmen beherbergt, soll als der größte Schweizer Hotspot für die indische Variante gelten.

Das „Schweizer Radio und Fernsehen“ (SRF) bezeichnet Genf als internationale Stadt und einen Ort der Durchreise. Damit soll die hohe Verbreitung der Mutante begründet werden. Vor zwei Tagen begann der Ausbruch in Genf: Zwei Personen brachten die Mutation vermeintlich nach einer Reise in die Schweiz. Daraufhin gab es mindestens 15 weitere Fälle. Ein Anstieg der Fallzahlen wird von den Genfer Gesundheitsbehörden erwartet. Die Genfer Kantonsärztin Aglaé Tardin erklärt dem SRF die Maßnahmen, die die Verbreitung des Virus weitestgehend verhindern sollen:

„Bei dieser Variante führen wir sehr strenge Maßnahmen durch. Die Kontaktpersonen müssen in Quarantäne und sich testen lassen. Das gilt wiederum auch für deren Kontaktpersonen.“

Gefährlichkeit der Mutante unbekannt

Auch wenn die WHO die Variante B.1.617 als „besorgniserregend“ eingestuft hat, so sind viele Fragen dazu noch ungeklärt. So sei noch nicht klar, wie wirksam die eingesetzten Impfstoffe gegen die Mutante seien. Studien und Daten werden derzeit vor allem in Indien durchgeführt und müssen noch ausgewertet und veröffentlicht werden. Verabreicht wird im Moment in Indien der Impfstoff von Astra-Zeneca."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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