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Aufnahmen aus Berlin sorgen für Empörung: Hochzeitsgäste blockieren Hauptstraße

Archivmeldung vom 04.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Uwe Schlick / pixelio.de
Bild: Uwe Schlick / pixelio.de

Hochzeitsgäste haben den Altstädter Ring in Berlin-Spandau mit Autos blockiert und etliche Verkehrsteilnehmer an der Weiterfahrt gehindert. Ein veröffentlichtes Internet-Video von dieser Aktion sorgt im Netz für Empörung, meldet die Berliner Morgenpost.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Der Vorfall hatte sich bereits am 22. März dieses Jahres ereignet, die entsprechende Aufnahme ist jedoch erst kürzlich im Netz aufgetaucht, so die Meldung.

Darauf zu sehen sind Gäste einer Hochzeitsgesellschaft, die mit ihren Luxusautos den Altstädter Ring in Spandau blockieren. Dabei tanzen sie und posieren für Fotos und Videos.

Zu sehen ist auch, dass der Verkehr dadurch zum Erliegen gekommen war, so dass unter anderem mindestens zwei Linienbusse warten mussten.

Im Internet hat diese Aufnahme für Unmut gesorgt. Zumal erscheint auch die Tatsache, dass die Aktion nur wenige Meter von einem Polizeipräsidium und Amtsgericht entfernt stattfand, besonders dreist.

Die Polizei war an der besagten Stelle allerdings erst nach dem Verschwinden der Hochzeitsgäste eingetroffen. Die zuständige Behörde hat aufgrund des Vorfalls eine Ermittlung wegen Nötigung und diverser Verkehrsdelikte eingeleitet.

Dabei ist so eine „Sperrung“ durch eine Hochzeitsgesellschaft kein Einzelfall. Zum Beispiel hatten vergangene Woche gleich mehrere Autofahrer die Autobahn 3 bei Düsseldorf mit ihren Luxusfahrzeugen blockiert, vermutlich um Hochzeitsfotos auf der Fahrbahn zu schießen.

Bei Aktionen dieser Art kommt der Verdacht auf, dass es sich bei solchen Verkehrsrowdys eventuell auch um Clanmitglieder handeln könnte, da diese des Öfteren durch solch ein negatives Verhalten im Straßenverkehr auffallen.

In diesem Zusammenhang hatte die Berliner Polizei vor etwa zwei Wochen im Norden des Hauptstadtbezirks Neukölln hochwertige Fahrzeuge auf mögliche Verbindungen zu kriminellen Clanmitgliedern überprüft.

An den Kontrollen seien etwa 75 Beamte beteiligt gewesen, teilte die Polizei via Twitter mit.

Genauere Informationen über die Ergebnisse dieses Einsatzes liegen derzeit nicht vor."


Quelle: Sputnik (Deutschland)

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