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Klimaaktivisten nehmen Freitagsstreiks wieder auf

Archivmeldung vom 16.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: Screenshot Twitter
Bild: Screenshot Twitter

Die Aktivisten der deutschlandweiten Initiative haben vor, ihre üblichen Freitagstreiks in den kommenden Wochen erneut aufzunehmen. Darüber informieren sie in sozialen Netzwerken.

Beim russischen online Magazin " SNA News " ist auf der deutschen Webseite weiter zu lesen: "Wie die Klimaschutzenthusiasten am Montag via Twitter mitteilten, soll es an diesem Freitag wieder Proteste an 20 (mittlerweile 27) Orten in Deutschland geben, darunter auch in Berlin, München und Hamburg.

Diese Entscheidung ist das Ergebnis einer Bestandsaufnahme der aktuellen deutschen Klimapolitik, die die Aktivisten am Montag veröffentlichten. Sie kritisierten die Pläne der Bundesregierung, bis 2045 klimaneutral zu werden, obwohl diese erst im Mai infolge eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts revidiert und um fünf Jahre gekürzt wurden. Nun fordern die Streikbereiten, dieses Ziel müsse bereits bis 2025 erreicht werden. Zudem gelte nicht nur, sich „ehrgeizigere Ziele zu setzen, sondern diese müssen auch umgesetzt werden“, lautet die Bestandsaufnahme. Deshalb wollen die Aktivisten noch vor der Bundestagswahl regelmäßig auf die Straße gehen.

Neben Sportvereinen sowie Kirchen soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (DPA) die Gewerkschaft Verdi an den Streiks teilnehmen, um klimaneutrale Politik in Deutschland zu fördern. Ihr Vorsitzender Frank Werneke sprach sich am Mittwoch für einen angemessenen finanziellen Ausgleich für Klimaschutzmaßnahmen aus, die die Kosten für Verbraucher hochtreiben könnten. Er sei sicher, Klimapolitik dürfe Menschen sozial nicht spalten. Die Aktionen werden auch mit gesunkenen Corona-Infektionszahlen weiterhin unter Beachtung der Hygienevorschriften durchgeführt, sagten die Organisatoren gegenüber der DPA.

Die Aktivisten von „Fridays for Future“ streiken seit Sommer 2018 gegen die Auswirkungen des Klimawandels. Wegen der Corona-Pandemie konnten die Demonstrationen im Jahr 2020 zwischenzeitlich nicht abgehalten werden."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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