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Österreich: Autofahrer von führerlosem Waggon getötet

Archivmeldung vom 30.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flagge von Österreich
Flagge von Österreich

In Österreich hat sich ein schwerer Eisenbahnunfall ereignet. Wie die Zeitung "Krone" berichtet, wurde ein 55-jähriger Autofahrer in Wieselburg an einem Bahnübergang getötet, als sein Wagen mit einem führerlosen Güterwaggon kollidierte.

Der Waggon löste sich nach ersten Berichten als der Zug mit Schotter beladen wurde. Der Waggon wurden durch Arbeiter irrtümlich abgekoppelt und rollte führerlos das Gleis entlang. Am Bahnübergang hatte der Waggon etwa 40 bis 50 Stundenkilometer erreicht, als er mit dem PKW kollidierte. Die Signalanlage war aufgrund von Bauarbeiten außer Betrieb. Die Kollision warf den PKW auf das Dach und schleifte ihn rund 100 Meter weit mit. Anschließend wurde der Wagen unter dem 25 Tonnen schweren Waggon eingeklemmt. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Menschliches Versagen gilt als Unfallursache, die österreichische Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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