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Autofahren im Alter: Ein Fahrsicherheitstraining hilft

Archivmeldung vom 16.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gabi Reinkober / pixelio.de
Bild: Gabi Reinkober / pixelio.de

Verkehrsmediziner raten Senioren, die weiterhin am Steuer sitzen möchten, zu einem Fahrsicherheitstraining: Das ist eine gute Gelegenheit, Situationen zu testen, in denen Ältere oft Probleme haben. Auch Rückmeldefahrten lohnen sich, wie das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" schreibt.

Dabei sitzt im Realverkehr etwa ein Verkehrspsychologe auf dem Beifahrersitz und berät: Was klappt gut, was kann man besser machen? Ein Forscherteam von der TU Dortmund konnte zeigen, dass die Fahrkompetenz von über 70-Jährigen Verkehrsteilnehmern durch Fahrproben und gezieltes Training längerfristig steigt. Checks bieten beispielsweise die Begutachtungsstellen für Fahreignung der DEKRA an. Fahrsicherheitstrainings gibt's bei den Verkehrswachten, dem ADAC und den Straßenverkehrsämtern.

Was viele nicht wissen: Für die Einschätzung, ob sie sich trotz altersbedingter Sehschwäche und nachlassender Beweglichkeit und Reaktionsgeschwindigkeit zum Fahren eignen, sind Fahrerinnen und Fahrer in erster Linie selbst verantwortlich. Experten raten Älteren daher, selbst aktiv zu werden - und beim nächsten Vorsorge-Check die Chance zu nutzen, um beim Arzt das Thema Autofahren anzusprechen. Wer Arzneien einnimmt, muss wissen, welche die Fahrtüchtigkeit mindern. In der Apotheke kann sich jeder darüber informieren und beraten lassen.

Quelle: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen (ots)

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