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Al-Wazir appelliert an Tarifparteien im Busfahrerstreit

Archivmeldung vom 13.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Tarek Al-Wazir (2013).
Tarek Al-Wazir (2013).

Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hofft auf ein schnelles Ende der Busstreiks. In einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" sagte Al-Wazir: "Ich glaube, dass es im Interesse von allen wäre, wenn die Tarifparteien sich schnellstmöglich wieder an einen Tisch setzen. Wenn das auch zu keinem Ergebnis führt, dann wäre das eine klassische Situation, in der eine Schlichterin oder ein Schlichter bestellt werden sollte."

Der Minister, der Vater von zwei Kindern ist, zeigte Verständnis für die Streikenden, aber auch Bedauern über den andauernden Streik. Er sagte im FR-Interview: "Einerseits müssen Beschäftigte ihre Interessen durchsetzen, und dazu gehören im Zweifel auch Streiks, die natürlich spürbar sein müssen, sonst haben sie keine Wirkung.

Andererseits weiß ich aus eigener Erfahrung in dieser Woche, was es bedeutet, wenn die Kinder morgens nicht zur Schule und nachmittags nicht mehr zurück kommen." Ihm sei "sehr bewusst, dass ein Busfahrergehalt gerade im Rhein-Main-Gebiet keine großen Sprünge zulässt", sagte Minister Al-Wazir der "Frankfurter Rundschau".

"Allerdings werden in Hessen nahezu alle Busfahrer nach Tarif bezahlt." Mit Blick auf die Gewerkschaftsproteste fügte er hinzu, die Tarife seien "übrigens auf Gewerkschaftsseite von Verdi ausgehandelt worden".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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