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Schießerei neuer Akt in Bremer Bandenkrieg?

Archivmeldung vom 02.02.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.02.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die tödlichen Schüsse in Schwanewede (Kreis Osterholz) könnten ein neuer Akt im Bremer Bandenkrieg zwischen zwei kurdisch-libanesischen Familienclans sein. Das berichtet der WESER-KURIER (Bremen) in seiner Montag Ausgabe.

Das Opfer Hussein E. wurde am 5. Oktober 2007 zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt: Der 43-Jährige war am Karfreitag 2006 an einer tödlichen Messerstecherei in einer Bremer Kneipe beteiligt. Dabei wurde ein 18-Jähriger getötet, drei weitere Männer wurden lebensgefährlich oder schwer verletzt.

Die Opfer der Messerstecherei waren Mitglieder oder Freunde des Familienclans M. Als Motiv vermuteten die Ermittler Revierkämpfe auf dem illegalen Drogenmarkt zwischen dem Clan der M.s und der ebenfalls aus dem Libanon stammenden Familie E. Beweisen konnten sie ihren Verdacht allerdings nicht. Schon damals rechneten Kriminalisten mit einem Racheakt: "Das lassen die nicht auf sich sitzen", sagte ein Beamter.

Schon während Hussein E. wegen der Messerstecherei in Untersuchungshaft saß, wurde er zusammengeschlagen. Tatverdächtig waren ebenfalls inhaftierte Mitglieder der Familie M. Warum sich der 43-Jährige trotz seiner Haftstrafe am Freitagabend offensichtlich auf freiem Fuß befand, war bei den Behörden am Sonntag nicht zu erfahren. Der Todesschütze hatte Hussein E. und seiner Lebensgefährtin vor dem Haus ihrer Eltern aufgelauert und sofort geschossen. Die Frau wurde schwer verletzt, Hussein E. verblutete noch am Tatort - von mehreren Schüssen getroffen.

Quelle: Weser-Kurier

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