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Medienbericht: Vermieter in Sachsen rationiert Warmwasser

Archivmeldung vom 06.07.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.07.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Die russische Förderation ist autark, im Gegensatz zur BRD: Sanktionen treffen ausschließlich die Deutschen (Symbolbild)
Die russische Förderation ist autark, im Gegensatz zur BRD: Sanktionen treffen ausschließlich die Deutschen (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /SB

Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge rationiert die Wohnungsgenossenschaft Dippoldiswalde in Sachsen das Warmwasser. Das fließt nur noch morgens zwischen 4 und 8 Uhr, mittags von 11 bis 13 Uhr und abends ab 17 bis 21 Uhr. Der Mieterverein Dresden kritisiert die Maßnahme. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Wie die Bild-Zeitung am Montag berichtete, soll die Wohnungsgenossenschaft Dippoldiswalde in Sachsen das Warmwasser rationieren. Per Aushang neben der Haustür habe der Vermieter darüber informiert, dass Warmwasser ab sofort nur noch morgens zwischen 4 und 8 Uhr, mittags von 11 bis 13 Uhr, abends ab 17 bis 21 Uhr fließe.

Dem Bericht zufolge sollen auch die Heizungen in 600 Wohnungen bis zum Herbst kalt bleiben. Gegenüber der Bild erklärte der Genossenschafts-Vorstand Falk Kühn-Meisegeier:

"Es geht nicht darum, die Mieter zu ärgern, sondern sich auf das einzustellen, was wir im nächsten Jahr vielleicht sonst nicht mehr bezahlen können."

Laut Kühn-Meisegeier gehe es lediglich um einen Beitrag, "sich ein wenig einzuschränken". Der Vorstand weiter:

"Wir wollen, dass Mieter gut durch diese Krise kommen. Das Leben ist so schon teuer genug."

Florian Bau vom Mieterverein Dresden widerspricht Kühn-Meisegeier. Bau gegenüber der Tageszeitung:

"Wir haben derzeit keine Notsituation, es gibt Gas. Gegen diesen schweren Mietmangel könnte man mit Mietminderung vorgehen."

Schon am Samstag hatte Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Bündnis90/Die Grünen) für den Fall eines Gas-Notstandes in der Hansestadt eine Begrenzung des Warmwassers für private Haushalte nicht ausgeschlossen. Gegenüber der Welt am Sonntag sagte Kerstan:

"In einer akuten Gasmangellage könnte warmes Wasser in einem Notfall nur zu bestimmten Tageszeiten zur Verfügung gestellt werden."

Auch eine generelle Absenkung der maximalen Raumtemperatur im Fernwärmenetz käme in Betracht. Es werde in Hamburg schon aus technischen Gründen nicht überall möglich sein, im Fall einer Verknappung von Gas zwischen gewerblichen und privaten Kunden zu unterscheiden, sagte er der Zeitung.

Kerstan erklärte, ein mögliches provisorisches LNG-Terminal im Hamburger Hafen könne frühestens im kommenden Mai betriebsbereit sein.

"Wir werden im Laufe des Juli wissen, ob und an welchem Standort ein provisorisches LNG-Terminal in Hamburg machbar ist."

Das Gas könnte dort voraussichtlich ab Mai 2023 umgeschlagen werden. Die vollständigen Ergebnisse der Standort-Überprüfungen würden im Oktober vorliegen, gab Kerstan Auskunft."

Quelle: RT DE

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