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Erfolge der Rauschgiftfahnder im Kampf gegen synthetische Drogen

Archivmeldung vom 27.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Methylamphetamin-„Crystals“
Methylamphetamin-„Crystals“

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Rauschgiftfahnder stellen in Deutschland immer größere Mengen der extrem gefährlichen Droge "Crystal Meth" sicher. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" konfiszierte der Zoll im ersten Halbjahr 2012 50 Kilogramm Crystal Meth. Im gesamten Jahr 2011 hatten Zoll und Polizei 40 Kilogramm der Droge aus dem Verkehr gezogen. Drei Jahre zuvor waren es vier Kilogramm gewesen.

In mehr als 500 Fällen konnten Zollfahnder im ersten Halbjahr 2012 den Handel mit insgesamt über 100 Kilogramm Crystal Meth nachweisen. Wie das Magazin berichtet, gelang es den Ermittlern in einem besonders spektakulären Fall, einen Bundespolizisten aus Fürth zu überführen, der mit Crystal Meth und anderen synthetischen Drogen Handel trieb.

Aufgrund eines Hinweises hatten die Ermittler den Beamten und seine Frau, die ebenfalls in die Geschäfte verwickelt war, beobachtet und deren Telefonate überwacht. Im vergangenen Oktober stoppten die Fahnder den Wagen der Frau bei ihrer Rückkehr aus Tschechien. In den Kopfstützen des Autos fanden sie ein Kilogramm Methamphetamin. Im Haus der Dealer fand sich weiteres Rauschgift. In einer konspirativen Zweitwohnung hatte das Paar ein Drogenversteck angelegt. Bei der Frau des Bundespolizisten entdeckten die Kripo-Beamten ein Notizbuch, das fein säuberlich alle Deals seit Ende 2009 aufgelistet hatte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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