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800 Bundeswehr-Soldaten nach Einsatz im Ausland dienstunfähig

Archivmeldung vom 25.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gabi Eder / pixelio.de
Bild: Gabi Eder / pixelio.de

Die Auslandseinsätze der Bundeswehr haben für immer mehr deutsche Soldaten schwere gesundheitliche Folgen. Laut eines Berichts der "Bild" sind derzeit etwa 800 Bundeswehr-Angehörige infolge der Einsätze in Afghanistan, Mali und anderen Ländern dienstunfähig. Sie befinden sich in sogenannter "Schutzzeit".

Heißt: in medizinischer Behandlung oder einem Programm zur Wiedereingliederung ins Berufsleben. Rund 1.400 Soldaten seien nach solcher "Schutzzeit" inzwischen wieder in der Lage, einen Job auszuüben, so das Verteidigungsministerium. Im vergangenen Jahr kehrten 279 Soldaten mit einer psychischen Erkrankung aus Einsätzen zurück. Seit 2015 seien 28 Soldaten aufgrund einer solchen Erkrankung frühzeitig in Ruhestand versetzt worden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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