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Bundespolizisten wollen Reservemagazine für Dienstpistolen

Archivmeldung vom 20.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo Bundespolizei Bild: Marco, on Flickr CC BY-SA 2.0
Logo Bundespolizei Bild: Marco, on Flickr CC BY-SA 2.0

Bundespolizisten wollen Reservemagazine für ihre Dienstpistolen. Seit Sommer 2009 war darauf verzichtet worden, mit der Pistole ein zweites Magazin ausliefern zu lassen, weil es mit 15 Schuss fast doppelt so viele Patronen enthält wie das Vorgängermodell, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Angesichts der jüngsten Anschläge – wie etwa die in Paris – behaupte nun aber der Personalrat, komme es darauf an, viele Schüsse innerhalb kurzer Zeit abgeben zu können. Zudem werde der Magazinwechsel für sogenannte Amoklagen ohnehin trainiert.

Bundespolizeipräsident Dieter Romann lehnt das Ansinnen ab, weil die "Gefahrenabwehr für die Bevölkerung durch Evakuierung und Absperrung favorisiert" werde und Spezialkräfte über Maschinenpistolen verfügten, schreibt der "Spiegel" weiter.

Die Gewerkschaft der Polizei nennt die Haltung "inakzeptabel", zumal Zollbeamte, die mit derselben Waffe ausgerüstet seien, über ein zweites Magazin verfügten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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