Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Vermischtes Studie: Ein Viertel der Deutschen online selbstsicherer als im persönlichen Kontakt

Studie: Ein Viertel der Deutschen online selbstsicherer als im persönlichen Kontakt

Archivmeldung vom 14.08.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.08.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
David Emm, Kaspersky.  Bild: "obs/Kaspersky Labs GmbH"
David Emm, Kaspersky. Bild: "obs/Kaspersky Labs GmbH"

Von Dating-Apps über soziale Medien bis hin zu beliebten Foren und Spieleplattformen - Millionen von Menschen schließen und halten Freundschaften über das Internet. Tatsächlich zeigt eine Kaspersky-Umfrage [1]: Mehr als jedem vierten (28 Prozent) deutschen Nutzer fällt es leichter, online neue Freundschaften zu schließen, und jedem Vierten (27 Prozent) sich selbst darzustellen als im persönlichen Kontakt.

Eine ähnliche Anzahl (29 Prozent) von Menschen bestätigt zudem, sich im virtuellen Raum kontaktfreudiger und selbstbewusster zu fühlen als bei persönlichen Treffen. Der Anstieg an Online-Beziehungen hat jedoch dazu geführt, dass sich viele Menschen isoliert und einsam fühlen, da sie nicht so sehr darauf bedacht sind, mit anderen Menschen persönlich in Kontakt zu treten.

Fast ein Drittel (31 Prozent) der Befragten gibt an, zur Freundschaftspflege soziale Medien und Online-Foren zu nutzen und mindestens fünf Stunden pro Tag online zu sein. Die Studie zeigt außerdem, dass 15 Prozent der Meinung sind, dass die emotionale Verbindung, die sie mit Online-Bekanntschaften haben, stärker sei als mit Freunden, die sie persönlich treffen.

Kathleen Saxton, Psychotherapeutin und Gründerin von Psyched, ist der Ansicht, dass das Vertrauen der Menschen in Technologie als eine Form von Sucht angesehen werden könnte, die möglicherweise eine Rolle bei der Verstetigung von Einsamkeit spielt. "Kann Technologie in der Konsequenz emotional abhängig machen? Während einige Menschen unter ,normalen' Umständen vielleicht übermäßig auf Technologie zurückgreifen, werden Videoanrufe und Messenger-Dienste oft als Rettungsanker angesehen, die Menschen helfen, sich weniger einsam zu fühlen", kommentiert Kathleen Saxton. "Die Bandbreite der verwendeten Plattformen ist größer geworden und viele fühlen sich selbstsicherer, wenn sie diese nutzen. Viele Menschen nutzen Online-Dienste deshalb, um menschliche Interaktion und damit mehr Freude in das eigene Leben zu bringen."

"Technologie hat zweifellos eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung des sozialen Lebens der Menschen gespielt. Es stehen viel mehr Apps und Online-Kanäle zur Verfügung, um mit Anderen in Verbindung zu bleiben", kommentiert David Emm, Principal Security Researcher bei Kaspersky. "Diese Plattformen können zwar von großem Nutzen sein, aber wir dürfen die Herausforderungen nicht außer Acht lassen, die sie mit sich bringen können. Es ist wichtig, zu bedenken, dass Menschen, denen wir online begegnen, nicht unbedingt die sind, die sie vorgeben zu sein. Wenn man jemanden online trifft, empfiehlt Kaspersky deshalb wachsam zu sein und sensible Informationen, wie finanzielle und persönliche Daten, für sich zu behalten."

[1] https://kaspersky.de/blog/love-and-loneliness/

Quelle: Kaspersky Labs GmbH (ots)

Videos
Bild: Erwin Lorenzen / pixelio.de
Das neue Paradigma der Gesundheitsversorgung - dritter Teil
ExtremNews kommentiert - Folge 8
ExtremNews kommentiert - Folge 8
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte werfer in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige