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Rettungsvorschlag für Bahnwerk Eberswalde

Archivmeldung vom 14.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dietmar Woidke
Dietmar Woidke

Foto: Uwe Klössing – Hoffotografen
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) trifft sich am Dienstagabend in Potsdam mit Bahnvorstandschef Rüdiger Grube. Nach rbb-Informationen sollen dabei Lösungsvorschläge für die Rettung des Bahninstandhaltungswerks Eberswalde vorgelegt werden. Wie der rbb erfuhr, schlägt eine Arbeitsgruppe vor, als Alternative zur Wartung von Güterwaggons ein Zentrum zur Kesselwagen-Reinigung aufzubauen. Dort könnten zum Beispiel die von der PCK-Raffinerie in Schwedt genutzten Kesselwaggons überholt werden. Außerdem hatte die Niederbarnimer Eisenbahn AG angekündigt, ihre Fahrzeuge im Bahnwerk Eberswalde warten zu lassen.

Etwa 500 Arbeitsplätze stehen in Eberswalde auf dem Spiel, weil immer weniger Güterwaggons repariert werden müssen. Im Oktober hatte die Bahn die Schließung des Werks bis spätestens Ende 2016 angekündigt.

Mit neuen zusätzlichen Kunden sieht die Arbeitsgruppe von Experten aus Ministerien und der Deutschen Bahn AG dem Vernehmen nach realistische Chancen, den Bahnstandort Eberswalde zu erhalten.

Zeitgleich zum Krisentreffen wollen Beschäftigte und Bahngewerkschafter vor der Potsdamer Staatskanzlei für den Erhalt der Arbeitsplätze demonstrieren.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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