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Oberster Bevölkerungsschützer: Deutschland auf Gift-Terror nicht vorbereitet

Archivmeldung vom 17.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Giftige Eier aus giftiger Hühnerhaltung
Giftige Eier aus giftiger Hühnerhaltung

Bild: Eigenes Werk /OTT

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) warnt nach dem Rizin-Fund von Köln, dass Deutschland nicht ausreichend auf Terroranschläge mit Giftstoffen oder Kriegswaffen vorbereitet ist. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte BBK-Präsident Christoph Unger: "Hinsichtlich der aktuellen Terrorgefahren muss Deutschland dringend Maßnahmen im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz treffen."

Der Einsatz von biologischen oder chemischen Kampfstoffen wie er offenbar in Köln mit Rizin geplant war, träfe viele Einsatzkräfte in Deutschland unvorbereitet. "Bei Feuerwehren, aber auch in Krankenhäusern und Rettungsdiensten fehlt es hier an Expertise", sagte Unger. Dass die Gefahr real sei, habe die Razzia im Rheinland aber auch der Nowitschok-Fall in England gezeigt. Das gelte auch für den Einsatz von Kriegswaffen wie etwa bei den Terroranschlägen 2015 in Paris, als Terroristen mit Kalaschnikows schossen. "So eine Kriegswaffe verursacht ganz andere Verletzungen als eine Pistole. Darauf müssen Rettungskräfte vorbereitet werden", sagte Unger. Dazu brauche es eine Ausbildung und spezielle Ausrüstung auf Rettungswagen. Deutschland müsse insgesamt besser werden.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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