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Ex-Generalinspekteur Kujat beklagt Zustand der Bundeswehr

Archivmeldung vom 02.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Instandsetzung von Modulen für den Eurofighter Bild: Wir. Dienen. Deutschland., on Flickr CC BY-SA 2.0
Instandsetzung von Modulen für den Eurofighter Bild: Wir. Dienen. Deutschland., on Flickr CC BY-SA 2.0

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, hat scharfe Kritik am Zustand der militärischen Ausrüstung der Bundeswehr geübt.

Dafür seien auch die aktuellen Berichte über nicht einsatzbereite Tornado-Kampfjets ein Beleg, sagte Kujat am Mittwoch im rbb-Inforadio. Man sei in den vergangenen Jahren nicht bereit gewesen, der Bundeswehr die Ausrüstung zu geben, die sie braucht: "Weder nach der Art der Ausrüstung - wir haben erhebliche Fähigkeitslücken - als auch nach der Qualität der Ausrüstung. Und das liegt daran, dass die Bundeswehr seit vielen Jahren unterfinanziert ist. Wenn man nur etwa die Hälfte dessen ausgibt für Ausrüstung, auch für die Systemerhaltung, für die Wartung, für Reparaturen, was man eigentlich ausgeben müsste, dann darf man sich eigentlich nicht wundern, dass die Bundeswehr in einem beklagenswerten Zustand ist."

Kujat betonte, er verbinde mit dieser Situation auch die Hoffnung, dass die Bürger jetzt erkennen, wie stark die jeweiligen Bundesregierungen in den vergangenen Jahren, "die Bundeswehr vernachlässigt haben": "Vielleicht ist es ja auch ein Weckruf für die Bundesregierung selbst, dass sie merkt, Einsätze dieser Art können immer wieder kommen, auch Einsätze, zu denen wir im Rahmen des Bündnisses verpflichtet sind. Und dass sie diesen Weckruf eben tatsächlich als das verstehen, was er sein soll - endlich das zu tun, was notwendig ist, um die Bundeswehr einsatzbereit zu halten."

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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