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Wahltrend: Union und FDP gewinnen Mehrheit, SPD verliert weiter

Archivmeldung vom 23.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

Die Union und die FDP hätten, wenn schon jetzt und nicht erst im September der Bundestag neu gewählt würde, erstmals wieder eine regierungsfähige Mehrheit für eine schwarz-gelbe Koalition. Im stern-RTL-Wahltrend verbessern sich CDU/CSU um einen Punkt auf 39 Prozent, die FDP kann ebenfalls um einen Zähler zulegen und wäre mit 9 Prozent drittstärkste Kraft.

Nach der Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen büßt die SPD bundesweit noch weiter an Zustimmung ein und kommt auf 25 Prozent, ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Damit liegt sie nun 14 Prozentpunkte hinter der Union. Bei 8 Prozent stagniert weiterhin die Linke. Die Grünen und die AfD bleiben unverändert bei jeweils 7 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 5 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 22 Prozent.

Bei der Kanzlerpräferenz wird der Abstand zwischen Angela Merkel und ihrem SPD-Herausforderer Martin Schulz größer. Im Vergleich zur Vorwoche kann sich Merkel um einen Prozentpunkt verbessern, während Schulz nochmals zwei verliert. Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich jetzt 51 Prozent aller Wahlberechtigten für Merkel entscheiden und 22 für Schulz, der damit 29 Punkte hinter der amtierenden Kanzlerin zurückliegt.

In einer weiteren Umfrage ermittelte das Forsa-Institut für den stern, welche Koalitionen die Bundesbürger präferieren und wie sie den Ausgang der kommenden Bundestagswahl einschätzen. Rund zwei Drittel - nämlich 65 Prozent - glauben nicht, dass die SPD im September noch stärkste Partei werden kann. Selbst 60 Prozent der befragten SPD-Anhänger meinen, dass ihre Partei das nicht schaffen wird.

Insgesamt 55 Prozent aller Wahlberechtigten wünschen sich eine von der Union geführte Bundesregierung - am häufigsten genannt wird dabei die Fortsetzung der Großen Koalition (25 Prozent) oder ein schwarz-gelbes Bündnis von CDU/CSU und FDP (23 Prozent). Für Schwarz-Gelb votieren 62 Prozent der FDP-Anhänger und 43 Prozent der Unionsanhänger. Ein Bündnis von Union, FDP und Grünen befürworten 7 Prozent. Eine rot-rot-grüne Koalition aus SPD, Linken und Grünen wird von 11 Prozent der Deutschen favorisiert - vor zwei Monaten waren es noch 19 Prozent.

Anders als im März hat nur noch ein knappes Drittel der Bundesbürger (31 Prozent) den Eindruck, dass es eine Wechselstimmung in der Mehrheit der Bevölkerung gibt. Vor der Landtagswahl im Saarland, als die SPD bundesweit auf 31 Prozent kam, hatten noch 59 Prozent diesen Wunsch nach einem Wechsel ausgemacht.

Datenbasis Wahltrend: Das Forsa-Institut befragte vom 15. bis 19. Mai 2017 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2502 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Datenbasis Bundestagswahl-Umfrage: Das Forsa-Institut befragte am 17. und 18. Mai 2017 im Auftrag des Magazins stern 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

Quelle: Gruner+Jahr, STERN (ots)

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