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CSU erwartet nach Edathy-Affäre "mehr Demut" von SPD-Fraktionschef Oppermann

Archivmeldung vom 22.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gerda Hasselfeldt (2011)
Gerda Hasselfeldt (2011)

Foto: Henning Schacht
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt sieht die Rolle von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann bei der Aufarbeitung der Affäre um den Ex-Abgeordneten Sebastian Edathy weiterhin sehr kritisch. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" betonte Hasselfeldt: " Etwas mehr Demut würde ich schon erwarten."

Bei der CSU habe sich zu Recht Groll angestaut, weil die SPD und dabei vor allem Oppermann dafür gesorgt hätten, dass die Affäre um den Sozialdemokraten Edathy den CSU-Minister Hans-Peter Friedrich um sein Amt gebracht habe. "Die SPD muss jetzt beweisen, dass sie Vertrauen verdient", meinte Hasselfeldt auch mit Blick auf deren Parteichef Sigmar Gabriel. Befragt, ob sie von Gabriel einen Gebrauchtwagen kaufen würde, sagte die CSU-Politikerin: "Ich würde schon ganz genau hinschauen." Die Koalition steckt nach ihren Worten in einer Bewährungsphase. Die Bringschuld liege bei der SPD. Ob diese ihre Chance nutze, würden die nächsten Wochen zeigen. "Ich bin zuversichtlich, denn ich habe den Eindruck, dass sich die Verantwortlichen in der SPD des Ernstes der Lage bewusst sind", meinte die CSU-Politikerin.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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