Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Bremen fordert von Bundesregierung Förderprogramm für E-Busse

Bremen fordert von Bundesregierung Förderprogramm für E-Busse

Archivmeldung vom 16.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Joachim Lohse (2014)
Joachim Lohse (2014)

Foto: Leonie Rabea Große
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mit Blick auf die an diesem Donnerstag in Rostock beginnende Verkehrsministerkonferenz der Länder fordert der Bremer Senator für Verkehr, Joachim Lohse (Bündnis 90/Die Grünen), von der Bundesregierung stärkere finanzielle Unterstützung, um die Elektromobilität im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) voranzutreiben.

In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) sagte Lohse: "Der Bund sollte Förderprogramme für eine weitere Elektrifizierung des ÖPNV ausbauen und so den ÖPNV aus verkehrs- und umweltpolitischer Perspektive stärken." Im Vergleich zum Elektro-Pkw seien die ökologischen Entlastungspotenziale beim ÖPNV deutlich größer. Insbesondere die Elektrifizierung von Stadtbussen sei sinnvoll, sagte Lohse. Während die meisten Pkw weniger als eine Stunde täglich in Betrieb seien, hätten Stadtbusse Einsatzzeiten von zwölf und mehr Stunden am Tag. Zudem verbrauche ein Diesel-Gelenkbus rund 40.000 Liter Diesel im Jahr. Das jüngst vom Bund beschlossene Elektromobilitätsgesetz greife zu kurz, kritisierte Lohse. Der verstärkte Ausbau der Elektrifizierung des ÖPNV müsse die "wichtigste Strategie zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland insgesamt" werden, forderte der Grünen-Politiker.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

Anzeige:
Videos
Screenshot aus dem Ende befindlichen Videobeitrag
Zecken, und wie man sich davor schützt
Masern-Ausschlag bei einem nigerianischen Mädchen.
Welches Masernvirus?
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein: