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SPD-Fraktion lehnt Reform der privaten Krankenversicherung ab

Archivmeldung vom 27.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Benjamin Klack / pixelio.de
Bild: Benjamin Klack / pixelio.de

Union und SPD steuern noch vor dem Zustandekommen einer neuen Großen Koalition auf einen ersten Konflikt zu: SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach hat die Ankündigung des designierten Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU), die private Krankenversicherung (PKV) zu reformieren, abgelehnt. Dies sei "im Koalitionsvertrag nicht vereinbart", sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Wir werden mit der Union nur das umsetzen, was wir im Koalitionsvertrag verabredet haben", kündigte Lauterbach an. Der Gesundheitspolitiker begrüßte es, dass Spahn die Existenz einer "Zwei-Klassen-Medizin" in Deutschland einräume und hier Handlungsbedarf sehe. "Eine Reform der privaten Krankenversicherung ist aber nicht die richtige Antwort auf dieses Problem", kritisierte Lauterbach. Das beste Mittel gegen die "Zwei-Klassen-Medizin" sei die Bürgerversicherung. Dass man sich mit der Union aber darauf geeinigt habe, Ärzten für Privat- und Kassenpatienten künftig das gleiche Honorar zu zahlen, sei gut. Spahn hatte in einem Interview von einem "massiven Reformbedarf" der privaten Krankenversicherung gesprochen. Man müsse verhindern, dass einfache Beamte sich die PKV im Alter nicht mehr leisten könnten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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