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Landwirtschaftsministerin will besseren Schutz von Erntehelfern

Archivmeldung vom 27.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Osteuropäische Erntehelfer bei der Ernte von Karotten, nahe Frankenthal.
Osteuropäische Erntehelfer bei der Ernte von Karotten, nahe Frankenthal.

Foto: HubiB
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat die Bundesländer ermahnt, Erntehelfer vor Corona-Infektionen zu schützen. Die Gesundheitsvorschriften müssten in den landwirtschaftlichen Betrieben "unbedingt befolgt werden - auch wenn das Zeit und Geld kostet", sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Die Bundesländer sind in der Pflicht, die Einhaltung dieser Regeln zu überprüfen."

Ein rumänischer Erntehelfer war in Südbaden in seinem Wohncontainer gestorben. Der 57-Jährige hatte sich mit Corona infiziert. Jeder Landesminister habe darum gebeten, nach der Schließung der Grenzen eine Lösung für Saisonarbeitskräfte zu finden, so Klöckner. "Diese Lösung haben wir geliefert, sehr verantwortungsvoll. Jetzt ist es die Aufgabe der Länder, genauso verantwortungsvoll die Einhaltung der Auflagen sicherzustellen."

Die Alternative sei, "dass keine Arbeitskräfte aus dem Ausland mehr kommen, Ernten verderben oder erst gar nicht gepflanzt wird". Sie habe in einem Brief an ihre Länderkollegen "sehr deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Auflagen auch mit den Gesundheitsämtern vor Ort zu besprechen, einzuhalten und zu kontrollieren", teilte die Ministerin mit.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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