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Monheimer Bürgermeister fordert Gleichstellung des umstrittenen Islamverbands Ditib mit Kirchen

Archivmeldung vom 06.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Islamische Republik Deutschland?
Islamische Republik Deutschland?

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Monheimer Bürgermeister Daniel Zimmermann fordert die Gleichstellung des umstrittenen Islamverbands Ditib mit Kirchen und jüdischen Gemeinden. "Man sollte den Islamverband Ditib als religiöse Körperschaft des öffentlichen Rechts wie eine christliche Kirche oder die jüdischen Gemeinden anerkennen. Dann müssen sie sich selbst finanzieren und die rechtlichen Anforderungen erfüllen, die gesetzt sind", sagte der Kommunalpolitiker der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Er habe mit der Ditib bisher "keine schlechten Erfahrungen gemacht", sagte der 36-jährige Zimmermann, der der Monheimer Jugendpartei PETO angehört. PETO besitzt mit 26 von 40 Sitzen die absolute Mehrheit im Stadtrat von Monheim. Eine Aufkündigung der Zusammenarbeit mit Ditib wegen des Auftretens radikaler Prediger lehnt der Bürgermeister ab: "Mir ist lieber, die Moschee steht mitten im städtischen Leben und wird an den universellen Werten wie Religionsfreiheit und Respekt vor dem menschlichen Leben gemessen, als dass sie in den Hinterhof verbannt wird. Ich freue mich, wenn in Monheim am Rhein lebendige Gemeinden mit Christen, Juden, Muslimen oder Menschen anderer Religionen bestehen." Die Stadt Monheim hat zwei muslimischen Gemeinden, darunter einer vom Ditib-Verband, unentgeltlich städtischen Grund für zwei Moscheebauten überlassen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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