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Öffentliche Schulden zum Ende des ersten Quartals bei 2.058 Milliarden Euro

Archivmeldung vom 26.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Bund, Länder und Gemeinden waren zum Ende des ersten Quartals 2013 mit 2.057,6 Milliarden Euro verschuldet. Dies entspricht einem Anstieg von 0,8 Prozent gegenüber dem Ende des ersten Quartals 2012, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Die Verschuldung war jedoch niedriger als die Schuldenstände des zweiten bis vierten Quartals 2012. So sanken die öffentlichen Schulden gegenüber dem Ende des vierten Quartals 2012 um 14,2 Milliarden Euro oder 0,7 Prozent. Diese positive Entwicklung sei vor allem durch einen Rückgang der Verschuldung bei den beiden sogenannten Bad Banks, FMS Wertmanagement und Erste Abwicklungsanstalt (EAA), begründet, hieß es seitens der Statistiker weiter. Während die Schulden des Bundes zum 31. März 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt mit 1.286,2 Milliarden Euro nahezu unverändert blieben, stiegen die Schulden der Länder und Gemeinden: Die Länder waren zum Ende des ersten Quartals 2013 mit 636,5 Milliarden Euro verschuldet, 13,8 Milliarden Euro oder 2,2 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Die Verschuldung der Gemeinden stieg in diesem Zeitraum um 1,4 Prozent oder 1,8 Milliarden Euro auf 134,9 Milliarden Euro an.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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