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DSGVO: Mittelstandspräsident will vorläufigen Sanktionsverzicht

Archivmeldung vom 25.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Mario Ohoven (2017)
Mario Ohoven (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Mittelstandspräsident Mario Ohoven hat gefordert, die Sanktionen bei Verstößen gegen die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für ein halbes Jahr auszusetzen. "Aus Angst vor hohen Strafen bei unbeabsichtigten Verstößen gegen die Neuregelung verzichten viele Mittelständler auf Umsatz beim E-Commerce, indem sie ihren Online-Auftritt deaktivieren", sagte Ohoven am Freitag. Statt den Mittelstand 4.0 zu fördern, leiste die DSGVO einen Beitrag zur "Entdigitalisierung der Wirtschaft".

Die Verhältnismäßigkeit der Sanktionen sei nicht gegeben, da sich die Auflagen und Höhen der Strafen an internationalen Großkonzernen orientierten, aber Klein- und Mittelbetriebe im gleiche Maße treffe. Des Weiteren bürde die Datenschutzgrundverordnung mittelständischen Unternehmen massive, zusätzliche Bürokratie und Kosten auf. Der hohe Aufwand bei der Umsetzung im Betrieb bedeute bis zu 60 Prozent Mehrbelastung gegenüber dem bisherigen hohen Datenschutzniveau. "Hier muss die Bundesregierung handeln, um Schaden vom Mittelstand abzuwenden", so Ohoven.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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