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Bundeswehr: Grüne sehen Inkonsequenz bei Aufarbeitung der Wehrmachts-Vergangenheit

Archivmeldung vom 13.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Rettberg-Kaserne
Rettberg-Kaserne

Lizenz: CC0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Grünen haben Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen vorgeworfen, Wehrmachts-Reminiszenzen in der Bundeswehr in ihrer Amtszeit nicht immer konsequent verfolgt zu haben. Die verteidigungspolitische Sprecherin der Grünen Agnieszka Brugger verwies in der "Bild" darauf, dass die Ministerin vor drei Jahren nicht auf den Aufruf von Historikern und Opposition reagiert habe, die Kasernen-Namen der Bundeswehr zu überprüfen.

"Auch das illustriert, warum ihre aktuelle Empörung für viele so inszeniert wirkt", sagte Brugger. "Die Ministerin hätte hier mit einer kleinen Maßnahme Jahre zuvor ein klares und unmissverständliches Zeichen senden können."

Mehr als ein halbes Dutzend Bundeswehrkasernen sind nach Wehrmachtsgenerälen benannt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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