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Lindner sieht AKK-Wahl skeptisch

Archivmeldung vom 08.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Christian Lindner (2017)
Christian Lindner (2017)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

FDP-Chef Christian Lindner hat mit Skepsis auf die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur CDU-Vorsitzenden reagiert. Ob die Entscheidung eine gute Nachricht sei, "wird sich zeigen", sagte Lindner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Kramp-Karrenbauer stehe im Vergleich zu ihren Mitbewerbern Friedrich Merz und Jens Spahn "eher für Kontinuität".

Der FDP-Vorsitzende bedauerte, dass sich die Union nicht für die "klassisch-bürgerlichen Werte von Friedrich Merz und seine marktwirtschaftliche Orientierung" entschieden habe. Kramp-Karrenbauer ermögliche "eher eine Fortsetzung der Regierungsarbeit in der großen Koalition". Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, Kramp-Karrenbauer zur Kanzlerin zu wählen, sagte Lindner: "Das ist eine spekulative Frage, die abhängig ist von Inhalten. Über Koalitionen entscheiden Inhalte." Zugleich betonte er, die FDP sei "jederzeit bereit, Verantwortung zu übernehmen - vor oder nach neuen Wahlen".

Die Bedingung sei "eine faire Zusammenarbeit, in der jeder auch eigene Projekte umsetzen kann". Das sei unter der Führung von Angela Merkel nicht möglich gewesen. "Sie wollte die Grünen einkaufen, aber die Rechnung der FDP senden", sagte der Parteichef mit Blick auf die gescheiterten Jamaika-Verhandlungen. "Der Versuch ist nicht strafbar, aber er war nicht erfolgreich."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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