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Göring-Eckardt stellt Entschädigung für Missbrauchsopfer in Aussicht

Archivmeldung vom 02.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Katrin Göring-Eckardt Bild: goering-eckardt.de / idea/Thomas Kretschel
Katrin Göring-Eckardt Bild: goering-eckardt.de / idea/Thomas Kretschel

Die Spitzenkandidatin der Grünen bei der Bundestagswahl, Katrin Göring-Eckardt, hat Entschädigungszahlungen für mögliche Missbrauchsopfer im direkten Umfeld der Partei in Aussicht gestellt. Göring-Eckardt sagte "Bild am Sonntag": "Ganz klar: Wenn es Missbrauchsopfer in unmittelbarem Umfeld der Grünen gegeben haben sollte, müssen wir dafür Verantwortung übernehmen. Da reicht dann nicht eine Entschuldigung, dann müsste es auch Entschädigungen geben."

Göring-Eckardt zeigte sich vom früheren Umgang der Grünen mit dem Thema Pädophelie erschüttert: "Für mich ist es unvorstellbar, dass in den 80er-Jahren in Westdeutschland eine solch öffentliche Debatte über die Lockerung von Pädophilie-Gesetzen geführt werden konnte. Es ist gut, dass wir jetzt als Partei eine unabhängige Untersuchung in Auftrag gegeben haben."

Dennoch glaubt die Grünen-Politikerin nicht, dass das Thema wahlentscheidend sein könnte: "Beim Wahlkampf auf der Straße werde ich nicht darauf angesprochen. Das Thema beschäftigt die Menschen also nicht so sehr, aber es beschäftigt mich."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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