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Schwesig will Frauenquote verschärfen

Archivmeldung vom 24.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Barbara Eckholdt / pixelio.de
Bild: Barbara Eckholdt / pixelio.de

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) will die gesetzliche Frauenquote für Führungsgremien in Unternehmen in der kommenden Wahlperiode verschärfen. "Die Unternehmen, die meinen, sie können sich mit Nichtstun aus der Verantwortung stehlen, provozieren, dass wir uns das Gesetz zur Frauenquote in der nächsten Legislaturperiode wieder vornehmen und weiter verschärfen", sagte Schwesig der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Wir müssten dann die gesetzliche verbindliche Frauenquote auf insgesamt mehr Unternehmen ausweiten", sagte Schwesig. Das Gesetz zur Frauenquote wirke dort, wo es Unternehmen die verbindliche Frauenquote von 30 Prozent in den Aufsichtsräten vorschreibe. "Aber wir sehen auch, dass dort, wo wir den Firmen Spielräume gelassen haben, ein Großteil nichts macht", sagte Schwesig.

KONTEXT:

Die gesetzliche Frauenquote gilt seit Mai 2015 und wirkt seit Anfang 2016. Das Gesetz sieht für die rund 100 börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen eine verbindliche Frauenquote von 30 Prozent in Aufsichtsräten vor. Für börsennotierte oder mitbestimmungspflichtige Unternehmen gilt die so genannte Flexi-Quote: Sie sollen sich selbst eine Zielvorgabe machen und über die Einhaltung regelmäßig berichten. Eine erste Bilanz ergab, dass sich mehr als die Hälfte dieser Unternehmen lediglich die Zielvorgabe größer Null setzten.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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