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Kanzleramtschef erwartet raschen Wirtschaftsaufschwung nach Corona-Krise

Archivmeldung vom 20.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Industriebrachen (Symbolbild)
Industriebrachen (Symbolbild)

Von Otto Normalverbraucher - Eigenes Werk, Attribution, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1487416

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) rechnet mit einer schnellen Erholung der Wirtschaft nach der Corona-Krise. "Ich kann mir vorstellen, dass am Ende einer solchen Krise die Wirtschaft sehr, sehr schnell wieder anspringt", sagte Braun dem "Spiegel".

Er könne zwar keinen Zeitpunkt nennen, aber: "Die Betroffenen sind nicht deshalb in eine Krise geraten, weil sie ein schlechtes Produkt haben, ein schlechtes Restaurant führen oder ein schlechter Künstler sind. Sondern weil eine Pandemie uns daran hindert, gewisse Aktivitäten auszuführen", so der CDU-Politiker weiter. Sei die Situation bereinigt, dann werde "die Begeisterung sehr groß sein, die wiedergewonnene Freiheit voll auszunutzen".

Der Kanzleramtschef hob zudem hervor, dass der Staat nicht allein für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen zuständig sei. Die Wirtschaft müsse "dafür sorgen, dass die Belegschaften an Bord bleiben". "Vermieter, Arbeitgeber, die die Infrastrukturkosten haben, müssen sich auch gemeinsam überlegen, wie man eine solche Krise überstehen kann - jenseits staatlicher Hilfen", sagte Braun dem "Spiegel". Man müsse sich klarmachen: "Wer jetzt einen Mieter verliert, der findet auch keinen anderen. Also ist es vielleicht sinnvoll, die Miete für eine Zeit lang zu erlassen", so der CDU-Politiker weiter. Die Aufgabe laute: "Die Durststrecke zu überwinden und hinterher genauso erfolgreich weiterzumachen, wie es vorher war", so der Kanzleramtschef.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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