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AfD-Politiker Gauland für Reform des Einwanderungsgesetzes

Archivmeldung vom 07.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Alexander Gauland (2014)
Alexander Gauland (2014)

Foto: Christian Jung V
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Landeschef der Brandenburger AfD, Alexander Gauland, hat sich für ein neues Einwanderungsgesetz ausgesprochen. Gauland sagte am Mittwoch im rbb-Inforadio, es könne nicht sein, dass ausländische Arbeitskräfte nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgewählt würden.

"Es kann nicht sein, dass wir nach dem Motto vorgehen: Es ist egal, wer zu uns passt, Hauptsache er arbeitet für uns. Das ist die Haltung, die wir grundsätzlich ablehnen. Es kann nur sein, dass Menschen, die zu unserem Kulturkreis passen, die bei uns integrierbar sind, hier auch leben und arbeiten." Das solle gesetzlich festgelegt werden, forderte der AfD-Politiker.

Das Asylrecht für Kriegsflüchtlinge bleibe davon aber unberührt. Politisch oder religiös verfolgte Menschen sollten nach wie vor aufgenommen werden, so Gauland. Dies sei auch eine der Positionen der Dresdner Pegida-Bewegung. "Pegida ist für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten, Pegida ist für die Aufnahme des Rechts auf und zur Pflicht zur Integration ins Grundgesetz, Pegida ist für den gesamteuropäischen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge. Da kann ich jetzt 19 Punkte vorlesen. Das sind alles Punkte, die man unterschreiben kann, da sehe ich überhaupt keine kritische Distanz."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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