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Politikwissenschaftler Patzelt: Pegida-Anhänger nicht weiter beleidigen

Archivmeldung vom 28.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Caruso Pinguin, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Caruso Pinguin, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt hat sich gegen eine "Ausgrenzeritis" im Umgang mit Pegida ausgesprochen. Als Rezept für ein konstruktives Gespräch mit der Bewegung nannte Patzelt gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post": "Verbal abrüsten, Pegida-Leute also nicht weiter beleidigen, sich auf Gespräche einlassen, die nicht nur zurechtweisen oder belehren wollen, sondern auf die Ansichten der anderen wirklich neugierig sind."

Der Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden forderte auch, man solle "die Diskussion darüber einschlafen lassen, ob ein anständiger Mensch sich denn überhaupt mit den ,Ratten', dem ,Mob', dem ,Abschaum' von Pegida treffen dürfe". All das seien aber "Bezeichnungen aus deutschem Politikermund", sagte Patzelt und resümierte: "Es wäre schon auch ein, zwei Nummern kleiner gegangen." Als Vorbilder für den Umgang nannte er Gesprächsformate der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und des sächsischen Bildungswerks der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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