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Verdi-Chef Bsirske sorgt für Ärger bei SPD

Archivmeldung vom 17.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Frank Bsirske Bild: Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Frank Bsirske Bild: Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

In der SPD-Bundestagsfraktion wächst der Groll über Verdi-Chef Frank Bsirske. Die Gewerkschaft hat gemeinsam mit der Bergbau arbeitnehmervertretung IG BCE die Beschäftigten der Braunkohlekraftwerke für kommenden Samstag zu einer Großdemonstration gegen "Massenentlassungen und für soziale Sicherheit" in Berlin aufgerufen.

Die Kundgebung richtet sich gegen den Vorschlag von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), die ältesten Braunkohlekraftwerke mit einer Klimaschutzabgabe zu belegen. Verdi nennt die Abgabe "Strafzoll". "Die Gewerkschaften agieren mit ähnlichen Reflexen wie beim Atomausstieg", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ute Vogt dem "Spiegel", "sie betonen lediglich die theoretisch denkbaren Probleme, aber nicht die Chancen der Energiewende."

Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, nannte es gegenüber dem "Spiegel" sehr fragwürdig, wie Bsirske agiere: "Ein Gewerkschaftsführer sollte auch die ökologischen Herausforderungen annehmen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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